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RAWCaptureBooth Anwenderhandbuch
Version 4.0.0

Lizenz und Sicherung

Lizenz und Sicherung gehören zusammen: Wer die Fotobox auf ein anderes Gerät umzieht, braucht beides.

Lizenzverwaltung#

Zeigt Lizenztyp, Restlaufzeit, Ausstellungsdatum und den Zeitpunkt der letzten Synchronisierung. Hier wird ein Schlüssel aktiviert und, vor einem Gerätewechsel, wieder freigegeben.

Die Lizenz muss sich mindestens alle 180 Tage einmal mit dem Lizenzserver abgleichen; mit Internetverbindung geschieht das von selbst. Den Termin nennt "Nächster Abgleich spätestens". Ab 30 Tagen davor weist der Startbildschirm bei jedem Programmstart darauf hin, danach lassen sich bis zum nächsten Abgleich keine Sessions mehr starten. Für die Testversion gilt das nicht.

Sichern und wiederherstellen#

Eine Sicherung umfasst die Einrichtung des ganzen Geräts — sämtliche Events mit ihren Layouts, Grafiken und Einstellungen, dazu die Konten und die Zählerstände. Sie ist die Rückfallebene für Gerätewechsel und Ausfall.

Die Aufnahmen bleiben außen vor: Sitzungsordner und Galerie wandern nicht in die Datei. Eine Sicherung ist deshalb klein und in Sekunden geschrieben. Für die Bilder gibt es "Aufnahmen exportieren", das Event-Paket und den Sitzungsordner.

Beim Zurückspielen bleiben vorhandene Aufnahmen erhalten, auch die von Events, die in der Sicherung fehlen — deren Bilder erscheinen danach unter "Aufnahmen gelöschter Events".

Sichern und Zurückspielen laufen im Hintergrund und zeigen einen Fortschrittsbalken; der Admin-Bereich bleibt währenddessen bedienbar.

Für die Weitergabe eines einzelnen Events an Kunden oder eine zweite Box ist dagegen das Event-Paket der richtige Weg, siehe Events verwalten — es enthält keine Zugangsdaten.

Zweite Fotobox mit derselben Einrichtung#

Soll eine weitere Fotobox genauso eingerichtet sein wie die erste, ist die Sicherung der schnellste Weg: Sie bringt sämtliche Events, Presets, Bibliotheken, Geräteeinstellungen, Konten und die Admin-PIN mit. Das Event-Paket reicht dafür nicht, weil es Geräteeinstellungen und Zugangsdaten bewusst weglässt.

  1. Beide Fotoboxen auf denselben Softwarestand bringen.
  2. Auf der ersten Box nachsehen, dass "Outbox / Später senden" leer ist. Offene Aufträge wandern sonst mit und die zweite Box versucht sie ohne die zugehörigen Aufnahmen zuzustellen.
  3. Die Sicherung mit "Ohne Lizenzinformationen sichern" erstellen.
  4. Auf der zweiten Box die Sicherung wiederherstellen und die Software danach einmal neu starten.
  5. Auf der zweiten Box die eigene Lizenz unter "Lizenzverwaltung" aktivieren, falls das noch nicht geschehen ist.

Danach auf der zweiten Box prüfen:

  • Geräte — Kamera, Drucker, Bildschirm, Funk-Buzzer, Relais und LightControl beziehen sich noch auf die Geräte der ersten Box. Steht unter "Bestimmte Kamera auswählen" eine Seriennummer, findet die zweite Box ihre Kamera erst nach dem Anpassen. Der Drucker muss genau so heißen wie in Windows. Ein Funk-Buzzer wird für die zweite Box eigens gekoppelt, sonst versucht sie, sich mit dem Buzzer der ersten zu verbinden.
  • Konten — E-Mail, Cloud, KI-Anbieter und Bezahlung laufen auf beiden Boxen über dieselben Zugänge. Wer das nicht möchte, trägt auf der zweiten Box eigene ein.
  • Fernverwaltung — Die zweite Box bekommt beim Wiederherstellen einen eigenen Einrichtungsschlüssel. Er wird einmal im Management-Portal eingetragen.
  • Zähler — Die Zählerstände der ersten Box kommen mit. Zurückgesetzt werden sie unter "Zähler & Limits" und mit dem Zähler-Reset auf der Event-Karte.
  • Events — Das Wiederherstellen ersetzt alle Events der zweiten Box. Aufnahmen, die dort schon lagen, bleiben unter "Aufnahmen gelöschter Events" erhalten.

Nicht in der Sicherung stehen "Mit Windows starten" und die Rand-Wischgesten. Sie werden auf der zweiten Box neu eingerichtet, ebenso der Druckertreiber.

Stand: 28.10.2026 · Version 4.0.0