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RAWCaptureBooth Anwenderhandbuch
Version 4.0.0

KI-Porträts

Die KI-Porträts zeichnen das Bild des Gastes in einem gewählten Stil neu — als Comic, als Ölgemälde, als Astronaut. Anders als beim digitalen Hintergrund rechnet das nicht die Fotobox, sondern ein Dienst im Internet: Replicate. Dafür braucht es ein Konto dort, und die Aufnahmen verlassen das eigene Netz.

Eingerichtet wird alles im Admin-Bereich "KI-Porträts" in acht Menüpunkten: Einrichten (Schalter und Stilauswahl im Ablauf), Modell & Kosten (Modell, Hochskalieren), Kontingent (Obergrenze, Warnung und was danach geschieht), Stile (Auswahl, Anzeige beim Gast, eigener Wunsch, Gruppen), Eigene Stile (eigene Stile, Ideen und Rezepte, Beispielbilder), Hintergrund, Kennzeichnung und Import und Export (Stilauswahl durch Kunden, Stile als Datei). Alles gehört zum Event; der Zugang zum Anbieter und die Geräte-Bibliothek gehören zum Gerät.

Einrichten#

Der Zugang zum Anbieter steht unter "Gerät" > "Zugänge & Konten" > "KI-Anbieter (Replicate)". Er gehört zum Gerät, gilt für alle KI-Funktionen und bleibt beim Event-Wechsel stehen. Die Anleitung dazu steht dort unter "Einrichten". Zwei Schritte werden gern übersehen:

  • Das automatische Nachladen des Guthabens gehört eingeschaltet. Geht es mitten in der Feier zur Neige, bekommen die Gäste ihr Bild ohne Stil - und niemand steht daneben, um es zu bemerken.
  • Ein Zahlungsmittel muss dauerhaft im Konto hinterlegt bleiben. Konten, die nur noch über ein Guthaben verfügen, werden auf sechs Bilder je Minute gedrosselt. Im Betrieb sieht das aus wie ein Fehler der Fotobox.
  • Die Datenschutzhinweise der Veranstaltung müssen angepasst werden, bevor die Funktion eingeschaltet wird. Siehe Daten und Datenschutz.

"Verbindung prüfen" nennt im Klartext, woran es liegt — falscher Schlüssel, unbekanntes Modell, Drosselung, kein Guthaben oder keine Verbindung.

Im Menüpunkt "Einrichten" zeigt der Block "Bereit für die Gäste", was eingerichtet ist und was noch fehlt: Schlüssel, Modell, freigegebene Stile und Obergrenze, dazu, was die KI-Porträts von außen betrifft - Privacy-by-Default und der Offline-Modus schalten sie still ab, und eigene Nutzungs-/Datenschutzhinweise in HTML müssen die Übertragung an den Anbieter selbst nennen. Ein Klick auf einen Eintrag führt zur Einstellung.

Als Zwischenschritt oder als eigener Modus#

Stilauswahl im Ablauf entscheidet, wo der Gast den Stil wählt.

  • Teil des Foto-Ablaufs — die Stilauswahl erscheint vor der Filterauswahl als Zwischenschritt. Wer keinen Stil möchte, geht mit "Ohne KI weiter" daran vorbei.
  • Eigener Aufnahmemodus — "KI-Porträt" steht als eigene Kachel neben Foto, GIF und Boomerang. Wer sie antippt, wählt anschließend einen Stil; der Foto-Modus bleibt dann ohne Stilauswahl.

Der eigene Modus hat eigene Layouts, ein eigenes Standardlayout, eine eigene Layout-Auswahl und eine eigene Druckfreigabe, eingestellt unter "Aufnahmemodi & Layout-Zuordnung". Im Layout-Editor steht bei den Modi zusätzlich das Kästchen KI-Porträt. Aufgenommen wird mit der Kamera für Fotos. Beim Umstieg auf diese Fassung übernimmt der Modus die Foto-Layouts mit dem Haken "Für KI-Porträts verwenden" und die Werte des Foto-Modus; für die Gäste ändert sich nichts.

Als Teil des Foto-Ablaufs gilt weiterhin der Haken Für KI-Porträts verwenden im Layout-Editor: ein dort abgewähltes Layout bekommt der Gast nach der Stilwahl nicht zu sehen.

Ohne hinterlegten Schlüssel und im Offline-Betrieb erscheint die Kachel gar nicht erst — statt in einen Ablauf zu führen, der am Ende doch nur ein gewöhnliches Foto liefert. Ist dagegen das Kontingent aufgebraucht, bleibt sie stehen und wird ausgegraut; ihr Button nennt statt „Auswählen“ den Grund. Mitten in der Feier zu verschwinden wäre schlechter: der Gast suchte dann den Modus, den er vorhin noch gesehen hat.

Modell und Qualität#

Zur Auswahl stehen nur Modelle, die beim Anbieter dauerhaft bereitstehen. Ein Modell aus der Gemeinschaft würde beim ersten Aufruf minutenlang hochfahren — vor wartenden Gästen unbrauchbar. Die Preisliste unter der Auswahl stellt alle Modelle mit ihrem Preis je Porträt nebeneinander, in der Reihenfolge der Auswahl: je Qualität, dazu ob und zu welchem Aufpreis ein eigener Hintergrund möglich ist. Die Spalte der eingestellten Qualität ist hervorgehoben, das gewählte Modell ebenso; ein Tippen auf einen Namen wählt das Modell. Die Beträge stammen von den Modellseiten des Anbieters und tragen ihren Stand, denn eine Schnittstelle zum Abrufen der Preise gibt es nicht. Das Background-Studio zeigt für die KI-Freistellung eine gleiche Liste.

EinstellungWann sie zählt
Qualität"Mittel" liefert 2K und reicht für den Druck auf 10x15 cm; "Niedrig" genügt, wenn nur Galerie und Mail bedient werden
Zeitgrenze je Bild (unter "KI-Anbieter (Replicate)")Danach wird abgebrochen und das Originalbild verwendet — ohne Grenze stünde die Box beim ersten Ausfall des Anbieters still
Gleichzeitige Läufe (unter "KI-Anbieter (Replicate)")Bei einem Layout mit mehreren Bildern laufen die Anfragen nebeneinander; vier Bilder dauern damit etwa so lange wie eines
Fotos vor dem Hochladen verkleinern (unter "KI-Anbieter (Replicate)")Ab Werk an. Auf einem vollen Veranstaltungs-WLAN entscheidet der Upload über die Wartezeit: ein Foto in voller Kameraauflösung kann ein KI-Bild doppelt so lang machen. Aus nur bei einem eigenen Modell, das größere Bilder verarbeitet
Mehrbild-LayoutsJedes Bild eines Layouts ist ein eigener Lauf und kostet entsprechend

Hochskalieren#

Die Modelle liefern 1K bis 2K. Ohne Hochskalieren wird das Porträt danach nur gestreckt — größer, aber nicht schärfer. Lohnend ist der Schritt mit einem Modell in 1K, auf großem Papier und dann, wenn das einzelne Porträt in voller Größe weitergegeben wird: über den Cloud-Upload der bearbeiteten Einzelbilder oder den Export.

ZielgrößeWann sie passt
Wie DruckNur der Ausdruck soll scharf sein. Mit einem 2K-Modell auf 10x15 cm fällt der Schritt meist ganz weg und kostet nichts
Hoch (4000 Pixel)Das einzelne Porträt geht digital an die Gäste und soll dort auch vergrößert noch gut aussehen
Sehr hoch (6000 Pixel)Poster und große Abzüge. Nur mit Topaz, und jede Datei wird entsprechend groß

Recraft Crisp ist die günstige Wahl für "Wie Druck" und "Hoch", Topaz kostet mehr und schafft auch "Sehr hoch". Beide Anbieter bekommen das Porträt zu sehen und gehören damit in die Datenschutzhinweise. Schlägt das Hochskalieren fehl, bekommt der Gast sein Porträt trotzdem — in der bisherigen Größe.

Stile#

Mitgeliefert werden über 220 Stile in dreizehn Gruppen — von Comic und Fantasy über Berufe und Reisen bis Videospiele und Superhelden. Angewählt wird, was der Gast zur Auswahl bekommt; "Alle abwählen" räumt die Liste in einem Zug. Neben jedem Gruppennamen stehen "Alle auswählen" und "Alle abwählen" noch einmal und wirken nur auf die Stile dieser Gruppe — praktisch, wenn nur ein, zwei Gruppen zum Anlass passen.

Jede Gruppe ist eine Zeile mit kleinen Vorschaubildern und dem Zähler „12 von 16“; ein Klick klappt ihre Kacheln auf. Darüber sucht ein Feld über alle Gruppen nach einem Stil, und „Nur ausgewählte“ zeigt nur, was der Gast zur Auswahl bekommt.

"Reihenfolge ändern" sortiert die Stile innerhalb ihrer Gruppe um. Das lohnt sich, wenn bei vielen freigegebenen Stilen die passendsten vorn stehen sollen — etwa die eigenen Stile des Events, die sonst hinter den mitgelieferten stehen. In dieser Reihenfolge sieht der Gast die Stile. Gezogen wird mit der Maus oder am Touchscreen nach kurzem Gedrückthalten; "Werksreihenfolge" verwirft die eigene Sortierung wieder. Solange sie gilt, landen neue Stile aus einem Update oder der Geräte-Bibliothek am Ende ihrer Gruppe.

Kein mitgelieferter Stil nennt ein Werk, eine Marke oder eine Figur beim Namen. Beschrieben ist jeweils das Aussehen — ein Held im Umhang ohne Emblem, ein maskierter Rächer, ein nordischer Abenteurer. Wer näher an eine bestimmte Vorlage heran will, legt sich einen eigenen Stil an; dann ist es seine Entscheidung.

"Dem Gast erst die Gruppen zeigen" schaltet den Zwischenschritt bei der Auswahl: Der Gast wählt zuerst eine Gruppe und darin den Stil. Bei vielen freigegebenen Stilen geht das deutlich schneller als eine lange Liste. Hat nur eine Gruppe Stile, entfällt der Schritt von selbst.

"Button „Zufällig“ anzeigen" setzt einen Würfel-Button unter die Auswahl. Der Gast lässt damit einen der freigegebenen Stile auslosen, sieht ihn mit Beispielbild und übernimmt ihn oder lost neu. In einer geöffneten Gruppe wird nur unter deren Stilen gelost. Der Button erscheint erst ab zwei freigegebenen Stilen.

Die Gruppen selbst lassen sich anpassen: umbenennen, eigene anlegen und mit den Pfeilen sortieren. Die Reihenfolge gilt genauso beim Gast — was oben steht, sieht er zuerst. Umbenannt wird in der Sprache, in der der Admin-Bereich gerade steht; die übrigen Sprachen behalten den Werksnamen. Eine Gruppe ohne freigegebene Stile bekommt der Gast nicht zu sehen.

"Zwei Stile kombinieren erlauben" lässt den Gast zwei Stile auf ein Bild legen, etwa "Wikinger" und "Ölgemälde". Nach dem ersten Stil fragt eine eigene Seite mit dessen Beispielbild, ob ein zweiter dazukommt: "Mit einem Stil weiter" oder "Zweiten Stil wählen". Der zweite wird wieder ab der Gruppenübersicht gewählt, der erste ist dort markiert, und ein Tippen auf den zweiten geht direkt weiter. Beide Stile gehen in einem einzigen Lauf zum Anbieter: Das kostet so viel wie ein Stil und zählt im Kontingent einfach. Ab Werk ist das aus.

Für die Kombination gelten drei Regeln: Die Person bleibt nur erkennbar, wenn beide Stile sie festhalten. Die Beauty-Regeln greifen nur, wenn beide Stile aus der Gruppe "Beauty" stammen. Und ist einer der beiden fotorealistisch, wird das Bild gekennzeichnet wie ein fotorealistisches.

Eigene Stile#

Unter den mitgelieferten Stilen steht ein eigener Bereich für selbst angelegte Stile.

Ein eigener Stil braucht nur einen Namen und eine Anweisung an das Modell. Die Anweisung wird auf Englisch deutlich zuverlässiger befolgt.

Dass die Person auf dem Bild erkennbar bleibt, erledigt der Haken "Aussehen der Person beibehalten" im Bearbeiten-Fenster. Er steht ab Werk und hängt beim Senden einen Satz an, der Gesicht, Geschlecht, Alter, Hautton, Frisur, Bart und Brille festhält — in der Anweisung selbst muss davon nichts stehen. Abwählen lohnt nur, wenn der Stil die Person absichtlich verändern soll: ein anderes Alter, ein Fantasiewesen, eine Karikatur. Der Haken gilt je Stil und lässt sich auch bei den mitgelieferten Stilen umstellen.

"Beispielbild erzeugen" schickt dieselbe Person durch den eigenen Stil, die auch auf den mitgelieferten Kacheln zu sehen ist. So reiht sich der eigene Stil in die Reihe ein, statt mit einem fremden Gesicht danebenzustehen. Der Lauf kostet beim Anbieter so viel wie ein Bild eines Gastes, zählt aber nicht im Kontingent des Events. Ist unter "Eigene Stile" > "Foto für Beispielbilder" ein eigenes Foto hinterlegt, entsteht das Bild aus diesem Foto.

Vorlagenbilder#

Ein eigener Stil kann bis zu drei Bilder mitnehmen, die das Modell zusätzlich zum Foto des Gastes bekommt: das Trikot des Vereins, das Maskottchen der Firma, ein Produkt, eine Person. Zu jedem Bild gehört ein kurzer Satz, was es zeigt; die Anweisung des Stils sagt, was damit geschehen soll. Beides am besten auf Englisch.

Vorlagenbilder nehmen nur die Modelle an, die auch einen eigenen Hintergrund verarbeiten. Ein eigener Hintergrund geht vor: Nimmt das Modell nicht alle Bilder an, bleiben überzählige Vorlagenbilder weg, und der Bearbeiten-Dialog weist darauf hin. Jedes mitgeschickte Bild kann beim Anbieter einen kleinen Aufschlag kosten. "Beispielbild erzeugen" rechnet mit den Vorlagenbildern.

Überträgt das Modell die Blickrichtung von einer Person auf die andere - der Gast schaut plötzlich wie der Ehrengast aus der Vorlage -, hilft der Haken "Blickrichtung beibehalten" am Vorlagenbild. Jeder schaut dann wie auf seinem eigenen Bild: die Gäste wie auf ihrem Foto, die Person oder der Gegenstand aus der Vorlage wie dort. Der Haken lässt sich an jedem Vorlagenbild einzeln setzen. Soll sich eine Figur aus der Vorlage den Gästen zuwenden, bleibt er aus.

Diese und weitere Vorlagen stehen fertig unter "Ideen und Rezepte" direkt unter den eigenen Stilen. "Als eigenen Stil anlegen" füllt das Bearbeiten-Fenster mit Name, Anweisung und passenden Haken; das Vorlagenbild kommt dort dazu.

WunschEinrichtung
Gäste im VereinstrikotVorlagenbild: das Trikot, Satz "the red club jersey with the white crest". Anweisung: "Dress the person in the club jersey from the reference image." "Aussehen der Person beibehalten" bleibt an
Maskottchen mit im BildVorlagenbild: das Maskottchen, Satz "the club mascot, a green dragon". Anweisung: "Add the mascot next to the guests, giving them a high five. Keep every guest exactly as in the source photo: same face, hair and build." "Aussehen der Person beibehalten" abwählen - der Haken legt die Zahl der Personen fest
Gäste halten ein ProduktVorlagenbild: das Produkt vor ruhigem Grund. Anweisung: "The person holds the product from the reference image in one hand, label facing the camera."
Eine Person auf einem Bild wird lebendigVorlagenbild: das Bild mit der Person, etwa ein altes Hochzeitsfoto der Großeltern, Satz "an old wedding photo of the grandparents". Anweisung: "Place the people from the source photo into the scene of the reference image, next to the people shown there. They turn towards the guests and put an arm around their shoulders. Keep every person exactly as in their own photo: same face, hair and build. Do not add or remove anyone." "Aussehen der Person beibehalten" abwählen und "Fotorealistisch (wird gekennzeichnet)" anhaken. "Hintergrund ersetzen" bleibt aus, sonst stritten zwei Szenen um das Bild

Für alle Events: die Geräte-Bibliothek#

Eigene Stile und geänderte Werksstile gehören zum Event. Was auf jeder Feier dabei sein soll, kommt über den Stift und "In Geräte-Bibliothek verschieben" in die Geräte-Bibliothek. Ihre Stile tragen im Event das Abzeichen "Gerät" und lassen sich dort nur ein- und ausschalten.

Beispielbilder aus einem eigenen Foto#

Ab Werk zeigen alle Kacheln dieselbe künstlich erzeugte Person. Unter "Eigene Stile" > "Foto für Beispielbilder" lässt sich je Event ein eigenes Foto hinterlegen — das Brautpaar, das Maskottchen des Vereins, das Gesicht der Marke. Gäste sehen dann auf den Kacheln, wie der Stil an dieser Person aussieht. Das lohnt sich vor allem bei Firmenfeiern und Hochzeiten, bei denen die Kacheln auf einem Bildschirm oder in der Stilauswahl für den Kunden ohnehin Werbung für die Box machen.

"Beispielbilder erzeugen …" rechnet die Bilder für viele Stile auf einmal; nichts ist vorgewählt. Jedes Bild kostet so viel wie ein Bild eines Gastes — bei allen Stilen kommt schnell ein zweistelliger Betrag zusammen. Deshalb nur die Stile wählen, die im Event freigegeben sind. Die Serie braucht pro Bild so lange wie eine Aufnahme; der Admin-Bereich muss dabei geöffnet bleiben.

Stilauswahl durch den Kunden#

Bei über 220 Stilen lässt sich die Auswahl am Telefon kaum klären. "Stilauswahl erstellen" unter "Stilauswahl durch Kunden" legt die gewählten Stile mit Beispielbildern in einer einzelnen HTML-Datei ab, die per Mail an den Kunden geht. Sie läuft ohne Internet; der Kunde kreuzt im Browser an und schickt eine kleine Antwortdatei zurück. "Stilauswahl einlesen" zeigt danach, welche Stile sich im geladenen Event ändern, und übernimmt sie erst auf Bestätigung.

Eine Vorauswahl lohnt sich: Wer nur die Gruppen anbietet, die zum Anlass passen, bekommt schneller eine Antwort. Was nicht in der Datei stand, bleibt beim Einlesen, wie es ist. Logo, Kontakthinweis und Sprache übernimmt die Datei aus der Kundenkonfiguration.

Hintergrund#

Die meisten Stile setzen die Person in eine eigene Szene — ein Superheld auf einem Dach über der Stadt, ein Ritter vor einer Burg. "Hintergrund bei KI-Stilen" legt fest, ob das so bleibt:

StufeWirkung
Stil darf den Hintergrund ersetzenWie bisher: Jeder Stil zeichnet seine eigene Umgebung (ab Werk)
Hintergrund beibehaltenDie Umgebung der Aufnahme bleibt stehen, nur Person und Kleidung nehmen den Stil an
Gast entscheidetÜber der Stilauswahl steht ein Schalter "Hintergrund behalten", ab Werk aus

Die Stile der Gruppe "Beauty" behalten den Hintergrund ohnehin, an ihnen ändert die Einstellung nichts.

Hintergrund ersetzen. Im selben Unterbereich lassen sich eigene Bilder hochladen, in die das Modell die Person setzt — die Location, ein Strand, ein Burgsaal. Der gewählte Stil gilt dabei für das ganze Bild samt neuem Hintergrund. Die Bedienung folgt dem Background-Studio: Bilder aktiv schalten, eines als Hauptbild festlegen, beschriften. Sind mehrere aktiv, wählt der Gast nach dem Stil einen aus; "Zufällig" und "Ohne Hintergrund weiter" lassen sich zuschalten. Ohne Auswahl gilt das Hauptbild.

WannWas geschieht
Modell nimmt mehrere Bilder an (Nano Banana, Nano Banana Pro, Nano Banana 2.1, Nano Banana 2 Lite, FLUX.2 [pro], GPT Image 2.5 Flare)Der Hintergrund geht als zweites Bild mit
Jedes andere ModellDer Hintergrund wird nicht angewandt, der Block ist ausgegraut. Darüber stehen die passenden Modelle als Buttons, ein Tippen stellt um
Der Gast hat einen KI-Stil gewähltDer digitale Hintergrund aus dem Background-Studio entfällt für diese Aufnahme: Er würde den Hintergrund ebenfalls tauschen, und die KI ersetzte ihn gleich wieder. Kann die KI nicht rechnen, etwa ohne Internet, bleibt er
Nur Beauty-Stile gewähltKein Ersetzen, die Box fragt auch nicht danach. Ein gewählter digitaler Hintergrund wird wie gewohnt eingesetzt
"Ohne Hintergrund weiter"Es gilt, was unter "Hintergrund bei KI-Stilen" eingestellt ist

Die Bilder werden auf höchstens 2048 Pixel an der langen Kante verkleinert und wandern beim Duplizieren, beim Export und in Presets mit dem Event mit. Manche Modelle berechnen jedes mitgeschickte Bild extra; ein Porträt mit eigenem Hintergrund kann dadurch etwas teurer werden.

Fragen an den Gast#

Ein eigener Stil kann dem Gast bis zu drei Fragen stellen, etwa "Welche Farbe soll das Trikot haben?". Die Antwort landet in einem Satz, der zum Stil gehört - "The football jersey is {answer}." - und steht damit an der Stelle, an der das Modell sie versteht. Der freie Wunsch aus dem nächsten Abschnitt hängt dagegen lose hinter der ganzen Anweisung.

Sinnvoll ist das überall, wo ein Stil eine Wahl offen lässt: Farbe des Trikots, Rückennummer, Lieblingsverein, Jahrzehnt, Haarfarbe der Comicfigur. Eingerichtet wird es im Bearbeiten-Fenster des Stils unter "Fragen an den Gast".

AntwortartWann
Antwort-ButtonsDie Regel. Ein Tippen genügt, Tippfehler gibt es nicht und das mögliche Ergebnis steht vorher fest. Zu jeder Beschriftung lässt sich der englische Text für das Modell hinterlegen
Freie EingabeWenn sich die Antworten nicht aufzählen lassen - ein Name, eine Zahl. Sie kostet Zeit vor der Box und zählt wie ein eigener Wunsch: Das Bild wird gekennzeichnet, solange "Bei eigenem Wunsch immer kennzeichnen" gesetzt ist

Der Gast sieht die Fragen nach der Stilauswahl, eine je Seite. Jede lässt sich überspringen; ihr Satz entfällt dann und das Modell entscheidet selbst. Bei zwei kombinierten Stilen kommen die Fragen beider nacheinander. Fragen gibt es an eigenen Stilen des Events und der Geräte-Bibliothek; sie wandern beim Exportieren und im Event-Paket mit.

Stilbestimmung durch den Gast#

Ist "Eigenen Wunsch des Gastes zulassen" eingeschaltet, kann der Gast dem gewählten Stil einen kurzen Satz anhängen — etwa "links Astronaut, rechts Ritter". Gedacht ist das für Gruppenbilder, bei denen jede Person etwas anderes werden soll. Der Wunsch ergänzt den Stil, er ersetzt ihn nicht, und der Satz, der die Person festhält, bleibt bestehen.

Ab Werk ist die Eingabe aus. Was der Gast tippt, geht als Anweisung an den Anbieter: Nennt er geschützte Figuren, entscheidet dessen Inhaltsfilter, was daraus wird. Und das Tippen kostet Zeit vor der Box — bei einer Warteschlange ist das der eigentliche Preis.

"Bei eigenem Wunsch immer kennzeichnen" steht ab Werk an: Schreibt der Gast selbst mit, zeigt das Bild eher Menschen bei etwas, das nie stattgefunden hat. Die Regel greift dann auch, wenn die Kennzeichnung sonst auf "Nie" steht; abschalten lässt sie sich trotzdem.

Kontingent#

EinstellungWirkung
Läufe je EventIst die Grenze erreicht, werden keine Stile mehr angeboten; die Sitzung läuft ohne sie weiter
Warnung abAb dieser Zahl nimmt die nächste Status-Mail einen Hinweis auf - nicht sofort, sondern mit dem nächsten planmäßigen Versand, und dann in jeder weiteren
Meldung bei aufgebrauchtem KontingentWas der Gast dann zu sehen bekommt; ohne eigenen Text steht dort ein Vorgabetext
KI-Porträts deaktivieren, wenn das Limit erreicht istStatt der Meldung verschwindet die KI-Kachel, die Stilauswahl im Foto-Ablauf entfällt. Ist die KI-Kachel der einzige Modus, bleibt sie ausgegraut mit Meldung stehen. Ab Werk aus

Der Stand steht unter Zähler und Limits und lässt sich dort einzeln zurücksetzen. Obergrenze und Meldung stehen dort ebenfalls — dasselbe Feld, nur an zwei Stellen erreichbar. Gezählt wird nur, was tatsächlich gerechnet wurde; ein Fehlschlag beim Anbieter verbraucht nichts.

Ist das Kontingent aufgebraucht, bekommt der Gast statt der Stilauswahl eine Hinweiskarte mit dem hinterlegten Text und kann von dort zurück oder ohne Stil weiter.

Reicht der Rest des Kontingents nicht mehr für alle Bilder eines Layouts, bleibt die ganze Session ohne KI-Stil, und ein Hinweis sagt das dem Gast. Bei Layouts mit mehreren Bildplätzen passt deshalb eine Obergrenze, die ein Vielfaches der Bildplätze ist – sonst bleibt am Ende ein Rest ungenutzt.

Unter "Läufe je Event" steht der Kostenrahmen: der Preis je Lauf des gewählten Modells mal die Obergrenze. Ohne Obergrenze nennt er nur den Preis je Lauf - die Summe bleibt offen. Das Abzeichen im Kopf von "Kontingent" steht auf "Aktiv", sobald eine Obergrenze gesetzt ist.

Kennzeichnung#

Die KI-Verordnung verlangt eine sichtbare Offenlegung dort, wo ein Bild fälschlich für echt gehalten werden könnte. Ein Comic-Stil fällt nicht darunter, ein fotorealistisches Porträt schon. Ab Werk werden deshalb genau die fotorealistischen Stile gekennzeichnet; die Vorgabe lässt sich auf "Immer" oder "Nie" umstellen und die Position der Kennzeichnung wählen.

Die Entscheidung trifft der Betreiber der Fotobox — er ist im Sinne der Verordnung derjenige, der das System einsetzt.

Was der Gast sieht#

Der Stil wird in einem eigenen Schritt gleich nach der Moduswahl gewählt, vor Filter- und Layout-Auswahl: Er bestimmt, welche Layouts passen und ob ein digitaler Hintergrund noch gefragt wird. Filter und KI-Stil lassen sich kombinieren: erst zeichnet das Modell das Bild neu, danach legt sich der Filter darüber. Ist bei den Filtern "Filter auch für KI-Porträts" ausgeschaltet, entfällt die Filterauswahl nach einem Stil. Ist bei "Bild dekorieren" "Auch für KI-Porträts anbieten" ausgeschaltet, geht es nach einem KI-Porträt ohne Dekorieren zum Endbildschirm. Alle Bilder einer Sitzung bekommen denselben Stil.

Im Layout-Editor lässt sich je Layout festlegen, ob es für KI-Porträts in Frage kommt. Ab Werk kommen alle in Frage. Hat der Gast einen Stil gewählt, bekommt er abgewählte Layouts nicht mehr zu sehen — und wenn Mehrbild-Layouts für die KI-Porträts nicht freigegeben sind, auch nur noch solche mit einem Platzhalter. Wer "ohne KI" gewählt hat, sieht weiterhin alle.

Die Aufnahme geht im Ausschnitt ihres Layout-Platzes an den Anbieter. Das Modell rechnet damit für genau das Format, das später zu sehen ist; sonst fiele beim Einpassen gerade der Teil weg, auf den es gerechnet hat.

Der Schritt erscheint gar nicht erst, wenn kein Schlüssel eingetragen ist, die Box im Offline-Modus läuft oder die datensparsame Vorgabe eingeschaltet ist. Der Gast sieht in keinem dieser Fälle eine Fehlermeldung.

Während gerechnet wird, sagt der Wartebildschirm, dass das Porträt gezeichnet wird, und zeigt die verbleibende Zeit an. Die Dauer wird bei jedem Lauf gemessen; die Anzeige erscheint deshalb ab der zweiten Aufnahme mit KI.

Drei Gründe kann nur der Betreiber beheben: fehlendes Guthaben, ein ungültiger Schlüssel oder gar keiner. Sie gehen deshalb als Fehler heraus und lösen die sofortige Status-Meldung aus, sofern eingerichtet — sonst liefe die Feier weiter, ohne dass jemand von den ausbleibenden Porträts erführe.

Stand: 28.10.2026 · Version 4.0.0