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RAWCaptureBooth Anwenderhandbuch
Version 3.26.0

Zugänge und Konten

Hier stehen die Zugangsdaten. Sie gehören zum Gerät und gelten für alle Events. Was eine Veranstaltung damit tut, steht beim Event: unter Cloud und E-Mail beziehungsweise Pay-per-Use.

Diese Trennung hat einen handfesten Grund: Ein weitergegebenes Event-Paket enthält niemals Zugangsdaten. Wer ein Event als Vorlage verschickt, verschickt nicht sein Dropbox-Konto mit.

Cloud-Konto#

Unterstützt werden Dropbox, Google Drive, pCloud, Nextcloud und der RAWCaptureBooth Selfhosted-Server.

Die Anmeldung läuft über den Browser: Ein Assistent öffnet die Freigabeseite des Anbieters, dort wird der Zugriff bestätigt und der Code zurück in die Fotobox übernommen.

Zusätzlich lässt sich ein Basisordner festlegen. Darunter legt jedes Event seinen eigenen Ordner an, benannt nach seiner Kennung.

pCloud#

Ein gewöhnliches Cloud-Konto, eingerichtet wie Dropbox: Auf Mit pCloud verbinden klicken, im Browser bestätigen, fertig. Ob das Konto im europäischen oder im amerikanischen Rechenzentrum liegt, erkennt RAWCaptureBooth dabei selbst — die Wahl beim Anlegen des Kontos wirkt sich hier also nicht aus.

Basisordner und Ordner für die Einzelbild-QR-Codes arbeiten wie bei Dropbox. Bleiben sie leer, entsteht der Ordner RAWCaptureBooth und darunter Einzelbild-QR.

Nextcloud#

Sinnvoll, wer ohnehin eine eigene Nextcloud betreibt: Die Bilder bleiben im eigenen Haus, und die Freigabelinks für die QR-Codes entstehen dort von selbst — eine Wurzel-URL wie beim FTP-Server ist dafür nicht nötig.

Gebraucht wird nur die Adresse der Nextcloud, dieselbe, unter der sie im Browser geöffnet wird. Ein Klick auf Mit Nextcloud verbinden öffnet die Anmeldeseite; nach der Bestätigung erhält RAWCaptureBooth ein eigenes App-Passwort. Das Kontopasswort selbst wird nie gespeichert, und das App-Passwort lässt sich in der Nextcloud jederzeit einzeln entziehen, ohne das Konto anzufassen. Verbindung trennen zieht es auch von hier aus zurück.

Eine eigene App muss in der Nextcloud nicht eingerichtet werden. Der Weg funktioniert mit jeder Installation, auch hinter einem Portal, das keine Rückleitung auf den Fotobox-Rechner zulässt — anders als bei Google lässt sich die Anmeldung deshalb auch von einem Tablet aus erledigen.

Basisordner und Ordner für die Einzelbild-QR-Codes arbeiten wie bei Dropbox. Bleiben sie leer, entsteht der Ordner RAWCaptureBooth und darunter Einzelbild-QR.

FTP-Server#

Sinnvoll, wo bereits ein eigener Webspace besteht und die Bilder unter der eigenen Adresse liegen sollen, statt bei einem Cloud-Anbieter. Gebraucht werden zwei Angaben, die leicht verwechselt werden: der Basisordner am Server — der Pfad, den der FTP-Zugang sieht — und die Wurzel-URL — die Adresse, unter der genau dieser Ordner im Web erreichbar ist. Beide zeigen auf dasselbe, heißen aber selten gleich: /httpdocs/fotos am Server kann im Web https://example.com/fotos sein.

Als Protokoll stehen FTP, FTPS und SFTP zur Wahl. FTP überträgt Passwort und Bilder im Klartext; wo der Anbieter FTPS oder SFTP zulässt, gehören diese gewählt.

Der Ordner für die Einzelbild-QR-Codes ist frei wählbar. Bleibt das Feld leer, entsteht ein Unterordner unterhalb des Basisordners. Liegt der gewählte Ordner daneben statt darunter, reicht die Wurzel-URL nicht bis dorthin; dann ist zusätzlich seine eigene Adresse einzutragen. Der Admin-Bereich sagt das, solange sie fehlt.

Ein einmal eingerichteter Zugang lässt sich mit dem Button FTP-Zugang entfernen wieder löschen. Er erscheint nur, solange etwas hinterlegt ist, und räumt Server, Benutzername, Passwort, Ordner und Adressen in einem Schritt weg. Über die Felder allein geht das nicht: Ein leeres Passwortfeld bedeutet „bestehendes Passwort behalten“.

RAWCaptureBooth Selfhosted-Server#

Der eigene Webserver, auf dem das Web-Fotoalbum liegt. Gebraucht werden die Server-URL und, sofern der Server sie verlangt, Benutzername und Passwort. Welcher Event-Ordner gemeint ist, ergibt sich aus dem Zugangscode des Events; er steht deshalb nicht hier, sondern beim Event.

Ein einmal eingetragener Server lässt sich mit dem Button Selfhosted-Zugang entfernen wieder löschen. Er erscheint nur, solange etwas hinterlegt ist, und räumt Adresse, Benutzername und Passwort in einem Schritt weg. Über die Felder allein geht das nicht: Ein leeres Passwortfeld bedeutet „bestehendes Passwort behalten“, und eine leere Server-URL wird beim Speichern abgewiesen.

Mail-Zugang (SMTP)#

Der Postausgang, über den die Box verschickt: Host, Port, Benutzername, Passwort und Verschlüsselung (STARTTLS oder SSL/TLS). Ein Zugang für alle Events.

Zahlungsanbieter#

Der Stripe-Schlüssel — ein Konto für alle Events. Ein leeres Feld für den Schlüssel behält den bereits hinterlegten. Statt des geheimen Schlüssels genügt ein eingeschränkter Schlüssel.

Betrag, Auslöser und Ablauf der Zahlung stehen beim Event.

Ein Webhook ist nicht nötig: Die Fotobox fragt Stripe selbst nach dem Stand einer Zahlung. PayPal, Apple Pay und Google Pay werden im Stripe-Konto als Zahlarten eingeschaltet, an der Fotobox ist dafür nichts einzustellen.

Der Vorführmodus spielt die Zahlung nur vor und kommt ohne Stripe-Konto aus. Für einen echten Probelauf ist ein Testschlüssel der bessere Weg, siehe Pay-per-Use.

Stand: 29.09.2026 · Version 3.26.0