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RAWCaptureBooth Anwenderhandbuch
Version 4.0.0

Bildschirme und Anzeige

Alles, was mit dem Bildschirm der Fotobox zu tun hat: wie das Gerät steht, welcher Monitor was zeigt und wie groß die Oberfläche darauf erscheint. Die Einstellungen gelten für das Gerät, nicht für ein einzelnes Event.

Bauform#

Fotobox oder Fotospiegel - beschrieben unter Fotospiegel.

Bildschirme#

Welcher angeschlossene Monitor die Fotobox zeigt und welcher als Zusatzbildschirm dient, dazu die Zuordnung eines Touch-Bildschirms. Was ein Zusatzbildschirm bei einer Feier anzeigt, wird je Event festgelegt — beschrieben unter Zusatzbildschirme.

Anzeige & Skalierung#

Die Gäste-Bildschirme sind für Full HD gestaltet — 1920 × 1080 quer, 1080 × 1920 hochkant. Die Fotobox rechnet diese Größe auf ihr eigenes Fenster um: Auf einem kleineren Bildschirm wird alles entsprechend kleiner, auf einem größeren größer. Dafür ist nichts einzustellen.

Die erste Zeile im Bereich nennt, was dabei herauskommt — wie groß das Fenster der Fotobox ist und auf wie viel Prozent die Oberfläche dort läuft. Auf einem Bildschirm mit 1920 × 1080 sind das 100 Prozent, auf einem Microsoft Surface mit 200 Prozent Anzeigeskalierung in Windows rund 71 Prozent.

Die Vorschau oben im Bereich zeigt die Gäste-Oberfläche genau so, wie sie in diesem Fenster erscheint — nur verkleinert auf die Breite des Bereichs. Größen, Abstände und Umbrüche stehen im selben Verhältnis wie an der Fotobox, auch wenn der Admin-Bereich gerade auf einem anderen Gerät offen ist. Über die Buttons darüber wechselt sie zwischen Start, Auswahl, Aufnahme und Endbildschirm. Geänderte Werte erscheinen dort sofort, noch bevor sie gespeichert sind. Anstelle des Livebilds steht ein Beispielbild.

Referenzbreite und Referenzhöhe darunter sind etwas anderes: Sie halten die Auflösung des angeschlossenen Bildschirms fest und legen damit das Format der Bearbeitungsfläche in den Bildschirm-Editoren. Die Fotobox ermittelt sie beim Start selbst und zieht sie nach, wenn der Bildschirm gewechselt wird. Wer sie sofort haben will, klickt "Vom Bildschirm übernehmen" — der Button erscheint nur, wenn hinterlegte und gemessene Auflösung auseinanderlaufen. Zugeklappt zeigt der Bereich dann "Bildschirm geändert". Auf die Größe der Oberfläche wirken diese Werte nicht.

Passt die Umrechnung auf einem bestimmten Bildschirm ausnahmsweise nicht, hilft "Manuell (fixer Zoomfaktor)" mit einem selbst gewählten Wert.

"Livebild-Anzeige" darunter betrifft nur das Kamerabild: ob es bildschirmfüllend läuft und wie viel Rand dabei bleibt. Buttons und Texte bleiben davon unberührt.

Grafikbeschleunigung#

Die Oberfläche wird von der Grafikkarte gezeichnet. Das ist die Werkseinstellung und in aller Regel die richtige: Bildläufe im Admin-Bereich und im Layout-Editor laufen doppelt so flüssig, Übergänge und Videos ruckeln nicht, und der Prozessor bleibt frei für Kamera, Verarbeitung und Upload.

Der Haken "Grafikbeschleunigung abschalten" ist der Notausgang für Geräte, deren Grafiktreiber die Anzeige verstümmelt. Erkennbar ist das an einem völlig schwarzen Livebild bei einwandfreien Fotos oder an schwarzen Flächen, Streifen und stehenden Bildern in der Oberfläche. Nach dem Setzen ist die Software neu zu starten; danach zeichnet wieder der Prozessor, und die Anzeige wird spürbar träger.

Unter dem Haken steht, worüber die geöffnete Anzeige gerade zeichnet. Wird der Admin-Bereich von einem Tablet im Netzwerk aufgerufen, gilt die Angabe für dieses Tablet.

Voraussetzung ist eine aktuelle Anzeige-Engine: "Microsoft Edge WebView2 Runtime", geprüft mit Version 153.0.4234.32. Sie hält sich normalerweise selbst aktuell; ihre Version steht in den Windows-Einstellungen unter "Apps" > "Installierte Apps". Ist sie deutlich älter, hilft eine Neuinstallation der Runtime von der Microsoft-Website.

Stand: 28.10.2026 · Version 4.0.0