Loslegen führt von der Installation bis zur ersten Aufnahme. Diese Kapitel sind Schritt für Schritt geschrieben; jeder Knopf wird beim Namen genannt.
Event-Verwaltung erklärt das Herzstück der Version 3.0.0: Jede Feier ist ein eigenes Event mit eigenen Einstellungen, eigenen Layouts und eigenen Aufnahmen.
Event-Einstellungen und System- und Geräteeinstellungen folgen dem Aufbau des Admin-Bereichs. Sie sind zum Nachschlagen gedacht, nicht zum Durchlesen.
Werkzeuge behandelt Layout-Editor, digitalen Hintergrund und das Web-Fotoalbum.
Betrieb enthält den Ablauf eines Veranstaltungstages, Speicherorte, Datenschutz und die Fehlersuche.
Touchscreen, hochkant oder quer; Auflösung ab 1280 × 800
Zusätzlich nötig
Microsoft WebView2 Runtime (auf aktuellen Windows-Installationen bereits vorhanden)
Für den Druck
Ein in Windows eingerichteter Drucker
Für Cloud, Mail und Web-Fotoalbum
Internetverbindung, mindestens zeitweise
Ohne Internetverbindung arbeitet die Fotobox vollständig weiter: Aufnahme, Layout, Druck und Galerie brauchen kein Netz. Nur Versand, Cloud-Upload und die Lizenzprüfung holen sich später nach, was liegen geblieben ist.
Sprache wählen, danach Lizenzbedingungen und Datenschutzhinweis bestätigen. Die hier gewählte Sprache stellt zugleich die Sprache der Anwendung ein; im Admin-Bereich ist sie jederzeit änderbar.
Zielordner bestätigen. Die Vorgabe ist der Programmordner von Windows.
Zusätzliche Aufgaben wählen:
Desktop-Symbol und Startmenü-Eintrag — bei einer Erstinstallation vorausgewählt.
Mit Windows starten — für den Kiosk-Betrieb sinnvoll, damit die Box nach einem Stromausfall von selbst wieder hochkommt. Lässt sich später im Admin-Bereich unter "Systemeinstellungen" > "System" ändern.
Installation abschließen und die Anwendung starten.
Die drei Haken entscheiden über Desktop-Symbol, Startmenü-Eintrag und den Start zusammen mit Windows.
Beim allerersten Start liegt ein kurzer Einrichtungsassistent über dem Startbildschirm. Er führt durch Sprache, Admin-Zugang und Lizenz. Was er fragt und was danach zu tun ist, steht im nächsten Kapitel: Erster Start.
Ein Update wird über dasselbe Setup eingespielt; eine Deinstallation ist nicht nötig. Einstellungen, Events und Aufnahmen bleiben erhalten. Die Software meldet sich selbst, wenn eine neue Version vorliegt, und zeigt dazu die Liste der Änderungen an.
Beim ersten Start liegt ein Assistent über dem Startbildschirm. Er hat vier Schritte und dauert keine zwei Minuten.
Sprache auswählen — die Sprache der Fotobox. Sie lässt sich später jederzeit ändern; welche Sprachen die Gäste zur Auswahl bekommen, wird getrennt davon beim Event eingestellt.
Admin-Zugang — der Assistent zeigt, wo der Admin-Bereich sitzt: hinter einer versteckten Fläche unten links am Bildschirm, erkennbar an einem blinkenden Punkt. Die Werks-PIN lautet 0000.
So geht es weiter — ein Hinweis darauf, dass die eigentliche Einrichtung im Admin-Bereich stattfindet.
Lizenz — entweder ein Lizenzschlüssel oder die kostenlose Testversion mit vollem Funktionsumfang. Ohne aktive Lizenz oder Testversion lässt sich keine Aufnahme starten. Beides ist später im Admin-Bereich unter "Systemeinstellungen" > "Lizenzverwaltung" nachzuholen.
Der letzte Schritt des Assistenten: entweder einen Lizenzschlüssel eintragen oder die Testversion aktivieren.
Mit "Fertig" schließt der Assistent und erscheint nicht wieder.
Beim ersten Öffnen bietet der Admin-Bereich einen Rundgang an. Er zeigt in wenigen Schritten Menü, Suche, Favoriten, automatisches Speichern und die Event-Verwaltung. Der Rundgang lässt sich jederzeit beenden und später erneut starten.
Er lohnt sich vor allem wegen des Menüaufbaus. Das Menü ist in drei Blöcke geteilt, und der Unterschied entscheidet darüber, wo eine Einstellung zu suchen ist:
Alles, was zur einzelnen Veranstaltung gehört und beim Event-Wechsel mitwandert
System-/Geräteeinstellungen
Lila
Alles, was an dieser Fotobox hängt: Kamera, Drucker, Konten, Lizenz
Darüber steht "Favoriten": Der Stern im Kopf jedes Bereichs legt ihn dort ab — praktisch für die Handvoll Bereiche, die vor jeder Feier angefasst werden.
Der Bereich "Systemeinstellungen" > "Einrichtung" führt durch alles, was einmal pro Gerät zu tun ist. Die Reihenfolge folgt dem Weg durch die Einrichtung: erst das Gerät betriebsbereit machen, dann die Hardware anschließen, dann die Wege festlegen, auf denen die Bilder zum Gast kommen — und zuletzt die erste Veranstaltung. Was die Fotobox selbst erkennt, hakt sie selbst ab; alles andere wird mit "Erledigt" abgehakt. "Zur Einstellung" springt direkt in den passenden Bereich.
Die Einrichtungsliste: Das Abzeichen oben rechts zählt mit, wie viele der acht Punkte erledigt sind.
Die acht Punkte:
Lizenz aktivieren — ohne aktive Lizenz oder Testversion lässt sich keine Aufnahme starten. Läuft die Testversion, gilt der Punkt als erledigt und weist darauf hin, dass ein Schlüssel jederzeit nachgetragen werden kann.
Admin-PIN ändern — hakt sich nach dem Speichern selbst ab.
Windows für den Fotobox-Betrieb vorbereiten — Rand-Wischgesten abschalten und in den Energieoptionen dafür sorgen, dass weder Bildschirm noch USB-Geräte abschalten. Am einfachsten mit dem kostenfreien Programm "FST" aus dem Download-Bereich der Website; es stellt Windows in einem Zug auf den Fotobox-Betrieb um. Danach "Erledigt" drücken.
Kamera einrichten und testen — bei Spiegelreflex- und Systemkameras hakt eine gelungene Testaufnahme den Punkt selbst ab. Siehe Kamera einrichten.
Drucker einrichten und testen — ein Testdruck hakt den Punkt selbst ab. Ist der Druck ganz abgeschaltet, entfällt der Punkt. Siehe Drucker einrichten.
E-Mail-Konto hinzufügen — Server, Anmeldung und Absender des Postausgangs unter "Zugänge & Konten" > "Mail-Zugang (SMTP)". Sobald Server und Absender stehen, hakt sich der Punkt selbst ab. Der Zugang gilt für alle Events; ob eine Feier Bilder per Mail verschickt, steht beim Event. Siehe Cloud und Mail.
Cloud-Dienst einrichten — ein Konto bei Dropbox oder Google Drive anmelden oder die Adresse des eigenen Servers eintragen, unter "Zugänge & Konten" > "Cloud-Konto". Auch das Konto gilt für alle Events; welcher Dienst bei einer Feier zum Einsatz kommt, steht beim Event. Siehe Cloud und Mail.
Kamera, Drucker und die Konten für Mail und Cloud gehören zum Gerät und sind damit erledigt. Alles Weitere — Layouts, Startseite, Druckfreigabe, Galerie, QR-Codes — gehört zur einzelnen Veranstaltung und wird im Event eingerichtet.
Kamera einrichten
Zu finden unter Admin-Bereich "System-/Geräteeinstellungen" > "Kamera". Die Kamera gehört zum Gerät: Sie bleibt eingestellt, egal welches Event geladen ist.
Es gibt zwei getrennte Bereiche — "Kamera: Fotos" und "Kamera: GIF & Boomerang". Beide können dieselbe Kamera verwenden oder verschiedene, etwa eine Spiegelreflexkamera für Fotos und eine Webcam für Bewegtbilder. Der Knopf "Von Foto-Kamera übernehmen" spart das doppelte Einstellen.
Die Einrichtung läuft über den Knopf "Kamera einrichten". Der Assistent fragt nach Hersteller und Anschlussart, prüft die Verbindung und probiert eine Aufnahme. Gespeichert wird erst am Ende mit "Übernehmen & speichern".
Kamera per USB anschließen, einschalten und auf M (manuell) stellen.
Speicherkarte einlegen — auch wenn direkt zum PC übertragen wird, verlangen manche Modelle eine eingelegte Karte.
Im Admin-Bereich "Kamera: Fotos" öffnen, "Kamera einrichten" starten und den Schritten folgen.
Am Ende "Übernehmen & speichern".
Nach der Frage Webcam oder DSLR/DSLM folgt die Wahl des Herstellers; der Fortschritt steht über dem Dialog.
Bei Canon-Kameras aktiviert der Assistent zusätzliche Treiber (EDSDK) und verlangt dafür einen Neustart der Anwendung. Das ist normal.
Der Abschnitt "Erkannte Kamera" zeigt, was die Software gerade sieht — Modell und Seriennummer. "Erkennung aktualisieren" wiederholt die Suche, etwa nachdem die Kamera eingeschaltet wurde.
Sind mehrere gleiche Kameras angeschlossen, legt "Bestimmte Kamera auswählen" fest, welche gemeint ist (nach Seriennummer, Anschluss oder Modell).
Der Abschnitt "Belichtung" liest Blende, Belichtungszeit und ISO direkt von der angeschlossenen Kamera und stellt Änderungen sofort dort ein. Die Werte werden nicht in der Software gespeichert — sie bleiben in der Kamera.
Ein häufiger Fall: Mit Blitz-Einstellungen wie 1/160 s, Blende 9 und ISO 400 ist das Livebild fast schwarz. Dagegen hilft "Livebild über die Kamera aufhellen" — die Belichtung wird nur für die Vorschau angehoben und unmittelbar vor dem Auslösen zurückgestellt, damit die Blitzaufnahme korrekt bleibt. Zeigt eine Kamera im Livebild grundsätzlich keine Belichtungsvorschau (verbreitet bei Einsteigermodellen), wirkt das nicht; dann stattdessen "Vorschaubild aufhellen" verwenden, das rein in der Software arbeitet.
"Autofokus vor jeder Aufnahme auslösen" — bei älteren Kameras nötig, kostet aber Zeit vor dem Auslösen.
"Autofokus vor dem Start des Livebildes auslösen" — nicht jede Kamera beherrscht das, und manche können während eines laufenden Livebildes gar nicht fokussieren.
Kamera aus, im Ruhezustand oder ein anderes Programm belegt sie. Kamera einschalten, andere Programme schließen, "Erkennung aktualisieren"
Livebild bleibt schwarz
Objektivdeckel, Kamera im Automatikmodus bei Blitzeinstellungen, oder das Livebild ist an der Kamera gesperrt
Auslösen ohne Ergebnis
Autofokus findet nichts. Auf manuellen Fokus umstellen oder den zusätzlichen Autofokus abschalten
Kamera schläft mitten im Betrieb ein
Abschaltautomatik der Kamera deaktivieren und in Windows die Energieoptionen prüfen (siehe Einrichtungsliste, Punkt "Windows")
Aufnahme bricht mit Zeitüberschreitung ab
Unter "Zeitlimits" die Werte erhöhen. Diese Werte nur anfassen, wenn Aufnahmen tatsächlich fehlschlagen
Drucker einrichten
Zu finden unter Admin-Bereich "System-/Geräteeinstellungen" > "Drucker" > "Drucker-Einrichtung".
Der Druck ist auf zwei Bereiche verteilt, und die Trennung ist beabsichtigt:
Welches Gerät druckt und wie das Bild aufs Papier kommt — hier, beim Gerät. Gilt für alle Events.
Ob und wie oft gedruckt wird — beim Event unter "Fotodruck". Bei der Firmenfeier ohne Druck, bei der Hochzeit mit zwei Abzügen: dieselbe Box, dasselbe Papier, andere Feier.
Der Drucker muss in Windows eingerichtet sein, mit dem richtigen Papierformat im Treiber (meist 10 × 15 cm beziehungsweise 6″ × 4″). Was dort eingestellt ist, übernimmt die Software.
Bei vielen Druckern — etwa dem DNP RX1 und RX1-HS — ist der 2″-Schnitt für Fotostreifen eine Einstellung im Druckertreiber, nicht im einzelnen Auftrag. Ein Drucker kann damit entweder 6 × 4 oder Streifen, und die Layout-Auswahl an der Box müsste entsprechend eingeschränkt werden.
Der Ausweg: denselben Drucker in Windows zweimal anlegen.
Erste Warteschlange ohne Schnitt — kommt in der Software unter "Hauptdrucker".
Zweite Warteschlange mit 2″-Schnitt — kommt unter "Fotostreifen-Drucker".
Beide Formate stehen dann gleichzeitig zur Verfügung. Für beide ist auch der Pool-Betrieb mit mehreren Geräten möglich.
Der Pool verteilt die Aufträge auf mehrere Drucker — gedacht für Veranstaltungen, bei denen ein Gerät mit dem Nachschub nicht hinterherkommt oder ein Papierwechsel den Betrieb nicht anhalten soll.
Einstellung
Bedeutung
Pool-Verteilung
Nach welcher Regel der nächste Drucker gewählt wird
Bevorzugter Drucker
Gerät, das zuerst bedient wird
Zum bevorzugten Drucker zurückkehren
Nach einer Ausweichrunde wieder auf das bevorzugte Gerät
Druckerwechsel nach Abzügen
Wechsel nach einer festen Zahl von Abzügen
Aufträge aufteilen
Große Aufträge auf mehrere Geräte verteilen, ab einer einstellbaren Zahl von Abzügen
Die Software überwacht die Geräte und zeigt an, welcher Drucker online ist, welcher einen Fehler meldet und was in der Warteschlange steht.
Kaum ein Drucker trifft das Papier exakt. Dafür gibt es zwei Ebenen:
Korrektur je Drucker ("Korrektur oben/unten/links/rechts") — gleicht die Eigenart des Geräts aus. Sie gehört zum Drucker und bleibt über alle Events hinweg gleich. "Testdruck auf diesem Drucker" prüft das Ergebnis, "Korrektur zurücksetzen" räumt auf.
Offsets beim Event — verschieben das Motiv im Druckbereich, etwa wenn ein Layout einen breiteren weißen Rand haben soll.
Für DNP-Drucker wie RX1 und RX1-HS liest die Software mit dem DNP-Info-Tool den Stand des Verbrauchsmaterials und erweiterte Statusinformationen aus — also, wie viele Abzüge das eingelegte Medium noch hergibt. Der Ordner des Tools wird unter "DNP-Info-Tool" eingetragen; die Angabe gilt für beide Drucker.
Drucker offline oder in Windows pausiert. Windows-Warteschlange prüfen
Bild sitzt schief oder ist beschnitten
Papierformat im Treiber stimmt nicht, oder die Korrektur je Drucker fehlt
Streifen kommen in 6 × 4
Für die Streifen wurde die Warteschlange ohne 2″-Schnitt eingetragen
Druck steht still, Aufträge stauen sich
Papier oder Farbband leer; nach dem Nachlegen läuft die Warteschlange weiter
Gäste drucken zu viel
Beim Event unter "Fotodruck" die Höchstzahl für Gäste begrenzen oder die Auswahl der Anzahl abschalten
Das erste Event
Kamera und Drucker stehen, die Lizenz läuft. Jetzt fehlt die Veranstaltung. Dieses Kapitel legt ein Event vollständig an — am durchgehenden Beispiel "Hochzeit Mustermann".
Ein Event ist eine Veranstaltung mit allem, was sie ausmacht: eigene Layouts, eigene Grafiken, eigene Startseite, eigene Druck- und Freigaberegeln und eigene Aufnahmen. Geladen ist immer genau ein Event. Kamera, Drucker, Konten und Lizenz bleiben davon unberührt — sie gehören zur Fotobox.
"Event hinzufügen oder neu einrichten" drücken. Der Event-Assistent öffnet sich.
Unten links startet "Event hinzufügen oder neu einrichten" den Event-Assistenten.
Der Assistent führt in bis zu 14 Schritten durch die Einrichtung. Für das erste Event genügt es, die Vorgaben stehen zu lassen und nur die drei, vier wirklich wichtigen Angaben zu setzen.
Name, Datum und Notiz. Der Name ist die wichtigste Angabe — aus ihm entstehen der Ordner in der Cloud und der Link zum Web-Fotoalbum. Der Assistent zeigt beides an, während getippt wird, und zwar nur dort, wo es tatsächlich verwendet wird.
Für das Beispiel: Name "Hochzeit Mustermann", Datum des Festes, Notiz etwa "Ansprechpartner Trauzeuge Jan, Abbau ab 2 Uhr".
Legt fest, ob die Fotobox dieses Event von selbst lädt, wenn es soweit ist. Beginn und Ende mit Uhrzeit, auch über Mitternacht hinweg — eine Feier von 15:00 bis 02:00 wird bis zum Schluss erkannt. Bei einem neuen Event ist der Zeitraum vorbelegt: Beginn jetzt, Ende eine Woche später.
Das ist die Einstellung, die einen Neustart mitten in der Feier harmlos macht: Die Box kommt hoch und lädt genau die Veranstaltung wieder, die gerade läuft.
Beim Speichern zeigt der Assistent, an welchem Bereich er gerade arbeitet. Konnte ein Bereich nicht gespeichert werden, ist der Bericht farblich abgesetzt und die Ansicht springt dorthin.
Unter "Meine Events" steht jedes Event mit Name, Zeitraum, Notiz, Zählern und belegtem Speicherplatz; das geladene ist hervorgehoben. "Laden" wechselt dorthin. Damit tauschen sich Layouts, Grafiken, Zugangscode und Limits aus — Kamera und Drucker bleiben, wie sie sind.
Wie Events funktionieren
Jede Veranstaltung ist ein eigenes Event. Es bringt seine eigenen Einstellungen, Layouts, Grafiken und Aufnahmen mit. Geladen ist immer genau ein Event; sein Name steht in der Überschrift des Admin-Bereichs, damit jederzeit erkennbar ist, was gerade bearbeitet wird.
Beim Laden werden die eventgebundenen Einstellungen, Layouts und Grafiken ausgetauscht, und die Galerie zeigt ab sofort die Aufnahmen des neuen Events. Kamera und Drucker bleiben verbunden.
Aufnahmen gehen dabei nie verloren: Sie liegen im Ordner ihres Events und tauchen wieder auf, sobald es erneut geladen wird.
Ein Event kann leer beginnen oder von etwas Vorhandenem abstammen:
Preset — eine Vorlage aus Layouts, Schriften, Grafiken und eventgebundenen Einstellungen. Ein Preset enthält nie Kamera, Drucker, Cloud-Konto oder Lizenz und stellt deshalb nie die Hardware um. Das mitgelieferte Preset "Standard" steht immer zur Verfügung.
Kopie eines Events — übernimmt alles aus einer bereits eingerichteten Veranstaltung, ohne deren Aufnahmen.
Kundenformular — die Wünsche des Kunden werden aus einer Datei übernommen, siehe Kundenkonfiguration.
%LOCALAPPDATA%\RAWCaptureBooth\events\<Event>\
├── config\ Einstellungen dieses Events
├── layouts\ Layouts
├── fonts\ Schriftarten
├── branding\ Logos und Grafiken
├── sessions\ Aufnahmen je Sitzung
└── gallery\ Galerie mit Vorschaubildern
Der Ablageort aller Events lässt sich in den Geräteeinstellungen umstellen — sinnvoll, wenn viele Veranstaltungen aufbewahrt werden und die Systemplatte klein ist.
Events verwalten
Zu finden unter Admin-Bereich "Event-Verwaltung" > "Meine Events". Jedes Event steht dort mit Name, Zeitraum beziehungsweise Datum, Notiz, Zählern und belegtem Speicherplatz; das geladene Event ist hervorgehoben.
Das geladene Event ist hervorgehoben und trägt das Abzeichen "Aktives Event"; darunter stehen seine Aktionen.
"Zeitraum/Planung" legt fest, wann das Event gilt:
Beginn und Ende mit Uhrzeit, auch über Mitternacht hinweg. Endet die Feier nach Mitternacht, wird beim Ende einfach das Datum des Folgetags eingetragen.
Ohne Ende gilt der Zeitraum bis zum Ende des Anfangstags.
Ohne Zeitraum bleibt alles wie bisher: Das Event wird von Hand geladen.
Was daraus folgt:
Beim Start der Software wird das Event automatisch geladen, wenn sein Zeitraum gerade läuft — auch nach einem Neustart mitten in der Veranstaltung.
Im laufenden Betrieb schlägt der Admin-Bereich beim Anmelden vor, das passende Event zu laden. Gewechselt wird erst auf Bestätigung, weil ein Wechsel Layouts, Grafiken, Zugangscode und Limits austauscht.
Überschneiden sich zwei Zeiträume, wird der zuletzt begonnene vorgeschlagen; beide Events bleiben erhalten.
Am Kopf der Liste steht, welches Event als Nächstes von selbst geladen wird.
Datum und Uhrzeit werden über einen eigenen Auswahl-Bildschirm eingestellt: Monatskalender mit großen Tageskacheln, Uhrzeit in Viertelstunden-Schritten, dazu "Heute", "Morgen", "Nächster Samstag" und "In einer Woche".
Monatskalender, Schnellauswahl und Uhrzeit in Viertelstunden-Schritten - derselbe Bildschirm gilt auch für den Event-Assistenten und die Betriebszeiten.
Der Schalter "Beim Start Event-Auswahl zeigen" lässt die Fotobox beim Programmstart fragen, welches Event geladen werden soll. Die Auswahl erscheint anstelle des Startbildschirms und wartet ohne Zeitablauf; "Ohne Wechsel fortfahren" behält das zuletzt geladene Event. Gefragt wird einmal je Programmstart.
Ist die Option aus, läuft beim Start das zuletzt geladene Event weiter — im Kiosk-Betrieb mit Autostart die richtige Einstellung. Läuft der Zeitraum eines geplanten Events, entfällt die Auswahl ohnehin und dieses Event wird geladen.
Unter der Event-Liste führt "Importieren / Exportieren" zu den Event-Paketen. Ein Paket enthält Einstellungen, Layouts, digitale Hintergründe und Grafiken einer Veranstaltung — auf Wunsch auch deren Aufnahmen.
Beim Export wird gewählt, ob die Aufnahmen mitgehen; der Haken nennt vorab, wie viel Platz sie zusätzlich brauchen. Auch archivierte Events lassen sich sichern.
Enthalten sind außerdem der Zugangscode und die Schnelleinstellungs-PIN — damit eine Sicherung nach einem Geräteausfall vollständig ist und bereits verteilte QR-Codes weiter stimmen.
Beim Import entsteht immer ein neues Event; ein vorhandenes wird nie überschrieben. Der Zugangscode aus dem Paket wird übernommen, damit ausgegebene QR-Codes weiter funktionieren. Ist er auf dieser Box schon vergeben, entsteht automatisch ein neuer.
Nach dem Import ist das Event angelegt, aber noch nicht geladen — dafür in der Liste "Laden" antippen.
Kundenkonfiguration
Statt Wünsche am Telefon abzufragen und von Hand einzutragen, füllt der Kunde ein Formular aus. Die zurückgeschickte Datei wird eingelesen — und die Fotobox steht so, wie er es wollte.
Der Ablauf hat drei Teile:
Formular zusammenstellen und dem Kunden schicken.
Der Kunde füllt es aus und schickt die Export-Datei zurück.
Datei einlesen — entweder direkt beim Anlegen eines Events oder in einen bestehenden Stand.
Zu finden unter Admin-Bereich "Event-Verwaltung" > "Kundenkonfiguration" > "Kundenformular erstellen".
Aus der Liste aller Fragen anhaken, was der Kunde beantworten soll. Beim ersten Öffnen ist eine gängige Auswahl vorbelegt; danach bleibt die zuletzt getroffene Auswahl erhalten.
Überschrift, Unterzeile und einen Hinweistext oben im Formular festlegen. Der Hinweistext erscheint unverändert über den Fragen — also so formulieren, wie der Kunde ihn lesen soll.
Sprache des Formulars wählen. Der Kunde kann sie im Formular selbst umstellen; alle sechs Anwendungssprachen stehen zur Verfügung.
Wahlweise "Aktuelle Einstellungen als Vorgabe setzen" — dann sieht der Kunde den jetzigen Stand der Fotobox und ändert nur, was er anders möchte.
"Formular erstellen" und einen Speicherort wählen.
Angehakt ist, was im Formular erscheint - alles andere bleibt beim späteren Einlesen unverändert.
Es entsteht eine einzelne HTML-Datei. Sie lässt sich per E-Mail versenden und funktioniert beim Kunden ohne Internetverbindung — ein Doppelklick genügt.
Gefragt wird unter anderem auch, ob die Fotobox per Touchscreen, per Buzzer oder auf beide Arten bedient werden soll.
Der Kunde schickt die Export-Datei zurück. Zwei Wege führen von dort weiter:
Als neues Event — im Event-Assistenten, erster Schritt, "Inhalt" > "Aus Kundenformular". Name, Notiz und alle Wünsche kommen aus der Datei, sodass die folgenden Schritte bereits ausgefüllt sind. Darunter wird gewählt, woher die übrigen Einstellungen und die Layouts kommen: aus einem Preset, als Kopie eines Events oder gar nicht. Ein selbst eingetippter Name oder eine eigene Notiz werden dabei nicht überschrieben.
In den bestehenden Stand — unter "Kundenkonfiguration" die Datei auswählen, "Vorschau prüfen" drücken und den Bericht lesen. Er zeigt die Angaben aus dem Formular, die geplanten Änderungen und Hinweise. Erst "Konfiguration anwenden" übernimmt sie; vorher wird automatisch ein Preset als Sicherung angelegt.
Das Formular fragt nach Wünschen, nicht nach Technik: keine Zugangsdaten, keine Kameraeinstellungen, keine Druckerauswahl. Es ist als Gesprächsersatz gedacht, nicht als Fernsteuerung der Fotobox.
Event-Presets
Ein Preset ist eine Schablone. Es speichert die Einstellungen einer Veranstaltung samt Layouts, Schriftarten und Grafiken — aber keine Aufnahmen und keine Zähler.
Ein Event einmal so einrichten, wie es wieder gebraucht wird — Layouts, Farben, Druckregeln, Freigaben.
Diesen Stand hier als Preset speichern und sprechend benennen: "Hochzeit klassisch", "Firmenfeier ohne Cloud", "Messe mit Pay-per-Use".
Beim Anlegen des nächsten Events im Assistenten dieses Preset als Grundlage wählen.
Ein mitgeliefertes Preset "Standard" steht immer zur Verfügung und lässt sich nicht löschen. Es ist der Rückfallpunkt, wenn ein Event von Grund auf neu entstehen soll.
"Sprachen für Gäste" legt fest, welche Sprachen den Gästen dieser Veranstaltung angeboten werden. Das ist etwas anderes als die Sprache des Admin-Bereichs — die steht unter "System-/Geräteeinstellungen" > "Sprache" und bleibt am Gerät.
Ein Hinweisbildschirm vor dem Ablauf — für Datenschutz, Nutzungsbedingungen oder Warnungen. Der Inhalt wird als HTML hinterlegt und unverändert übernommen.
Direkt danach kann ein benutzerdefinierter HTML-Hinweisbildschirm folgen, mit frei wählbarer Beschriftung des Weiter-Knopfs. Er ist für alles gedacht, was über den einfachen Hinweis hinausgeht, etwa eine formulierte Einwilligung.
Ein Overlay über dem Livebild, kurz bevor es losgeht — "Bitte lächeln und in die Kamera schauen!". Einstellbar sind der Text, eine Timer-Dauer und ob die Knöpfe "Jetzt starten" und "Abbrechen" sichtbar sind. Sind sie ausgeblendet, führt nur der Timer weiter; dann muss die Dauer mindestens eine Sekunde betragen.
Dasselbe zwischen den Aufnahmen eines Mehrbild-Layouts. Hier lässt sich je Aufnahme ein eigener Text hinterlegen: Der erste Text erscheint vor der zweiten Aufnahme, der zweite vor der dritten und so weiter.
Hat das Layout mehr Aufnahmen als Texte hinterlegt sind, wird entweder der letzte Text weiter gezeigt oder die Liste von vorn wiederholt.
Blendet auf der Startseite einen Knopf ein, über den Gäste Kontaktinformationen sehen oder ein Problem melden können. Beschriftung, Titel und Inhalt sind frei wählbar; voreingestellt ist "Kontakt / Problem melden".
Erscheinungsbild
Das Erscheinungsbild gilt für die ganze Gäste-Oberfläche: Startseite, Auswahlbildschirme, Galerie, Overlays und Knöpfe. Es gehört zum Event, jede Veranstaltung kann also anders aussehen.
Das hier hinterlegte Foto füllt in der Layout-Auswahl jeden Bildplatz und zeigt in der Filterauswahl, wie jeder Filter wirkt. Ohne eigenes Foto wird das mitgelieferte Beispielbild verwendet.
Am besten eignet sich ein Querformat im Seitenverhältnis 6:4 (PNG, JPG oder WebP).
Session-Ablauf
Der Menüpunkt "Session-Ablauf" fasst zusammen, was zwischen dem Startknopf und der Rückkehr zum Startbildschirm passiert. Er besteht aus vier Bereichen.
Bedienung im Session-Ablauf — ob Gäste eine laufende Session abbrechen dürfen und wie der Abbruch aussieht: als Knopf in der Reihe unter dem Bild oder als rundes "X" oben rechts.
Layout-Auswahlbildschirm — ob Titel, Beschreibung und Aufnahmeanzahl der Layouts dort eingeblendet werden.
Aufnahme- und Info-Screens — ob Layout-Titel und Aufnahmezähler während der Aufnahme und auf den Zwischen-Screens sichtbar sind.
Hinweise im Abschlussbildschirm — die kurzen Meldungen am oberen Rand, wenn Druck, E-Mail-Versand oder Cloud-Upload starten. Größe und Anzeigedauer sind einstellbar.
Kehrt die Box automatisch zum Startbildschirm zurück, wenn niemand mehr bedient. Jede Berührung startet die Zeit neu. Getrennt einstellbar für:
Auswahl- und Infobildschirme
Galerie
Abschlussbildschirm
0 schaltet den jeweiligen Bereich ab, der Höchstwert liegt bei 900 Sekunden. Am unteren Rand läuft dazu eine Fortschrittsleiste, die sich abschalten lässt; darüber kann ein Hinweistext stehen, in dem {seconds} die verbleibenden Sekunden einsetzt.
Zusätzlich lässt sich vorher "Bist du noch da?" fragen: "Ich bin noch da" startet die Zeit neu, ohne Antwort geht es zurück zum Startbildschirm.
Ohne diese Rückkehr bleibt eine halb bediente Box im letzten Bildschirm stehen, und der nächste Gast weiß nicht, ob er stört oder starten darf.
Layouts entstehen im Layout-Editor — Bildplätze, Rahmen, Texte, Grafiken, Hintergründe. Er hat ein eigenes Kapitel; hier steht nur die Zuordnung, welches Layout in welchem Modus erscheint.
Layouts gehören zum Event. Ein Preset bringt eigene mit, eine Kopie eines Events übernimmt dessen Layouts.
"Filterübersicht aktivieren" blendet nach der Aufnahme eine Auswahl an Bildlooks ein — etwa Schwarz-Weiß, Comic oder ein warmer Vintage-Look. Angehakt wird, welche Filter zur Auswahl stehen.
Wie ein Filter wirkt, zeigt die Vorschau anhand des Fotos aus Erscheinungsbild > "Vorschaubilder".
Eigene Sticker lassen sich hochladen; sie erscheinen in der Seitenleiste vor den mitgelieferten.
Digitaler Hintergrund
Der digitale Hintergrund ersetzt das, was hinter den Gästen zu sehen ist. Eingerichtet wird er im Background-Studio (Admin-Bereich "Digitaler Hintergrund" > "Background-Studio öffnen"), und zwar anhand eines Referenzfotos statt auf Verdacht.
Der 64-Bit-KI-Dienst (etwa ein rembg-Server) wird separat installiert und gestartet; die Fotobox schickt das Foto dorthin und setzt es auf den neuen Hintergrund. Einstellbar sind:
Einstellung
Bedeutung
KI-Service-URL
Adresse des laufenden Dienstes; der Status daneben zeigt, ob er erreichbar ist
KI-Modell
"BiRefNet Lite" ist empfohlen — bestes Verhältnis aus Qualität und Geschwindigkeit
Alpha-Matting
Verbessert feine Kanten wie Haare, kostet aber Rechenzeit je Aufnahme
KI-Zeitlimit
Maximale Wartezeit je Aufnahme; auf schwachen Geräten erhöhen
Hintergrundbilder werden als PNG oder JPG hochgeladen und benannt. Jeder Hintergrund lässt sich als aktiv markieren:
Ein aktiver Hintergrund wird immer verwendet.
Mehrere aktive Hintergründe ergeben im Session-Ablauf eine Auswahl für die Gäste.
Ist die Auswahl abgeschaltet, gilt immer der im Studio als aktiv markierte Hintergrund.
Fotodruck beim Event
Dieser Bereich regelt den Ablauf des Druckens bei dieser Veranstaltung. Welches Gerät druckt und wie es das Papier trifft, steht getrennt davon unter Drucker einrichten beim Gerät.
Wie viele Drucke insgesamt erlaubt sind, steht unter "Zähler & Limits". Dort lässt sich auch sehen, wie viel bereits gedruckt wurde — die verlässlichste Grundlage für die Frage, ob das Papier bis Mitternacht reicht.
Cloud und E-Mail
Dieser Bereich beschreibt die Wege, auf denen ein Bild die Fotobox verlässt. Die Konten dahinter — Cloud-Anmeldung und Postausgang — gehören zum Gerät und stehen unter Zugänge und Konten.
Nichts geht verloren: Uploads und Mails wandern in die Outbox und werden nachgeholt, sobald die Verbindung zurück ist. Der Stand der Warteschlange steht unter "Outbox / Später senden".
QR-Codes
Zwei verschiedene QR-Codes, die oft verwechselt werden:
Gibt einem Gast genau sein Bild aufs Handy, ohne dass es im Web-Fotoalbum landen muss.
Einstellung
Bedeutung
Einzelbild-Download aktivieren
Der Grundschalter
QR-Code-Erstellung
Sofort vorbereiten zeigt den Code schneller, lädt aber jedes Bild automatisch hoch. Erst bei Auswahl lädt nur hoch, wenn ein Gast den Code wirklich möchte
Gültigkeitsdauer
60 Sekunden bis 180 Tage, voreingestellt 24 Stunden
Beide Funktionen setzen einen Upload-Weg voraus. Ist der Cloud-Upload aus oder Privacy-by-default aktiv, werden sie gar nicht erst angeboten.
Galerie an der Fotobox
Die Galerie zeigt die Aufnahmen dieser Veranstaltung an der Box selbst. Sie wird über einen Knopf auf dem Startbildschirm geöffnet und zeigt nur die Bilder des geladenen Events.
Jeder dieser Schalter kann für die Galerie getrennt abgeschaltet werden, auch wenn die Funktion im Abschlussbildschirm angeboten wird.
Ist Privacy-by-default aktiv, entfällt die Galerie ganz — die Sitzungsdaten werden unmittelbar nach der Session gelöscht.
Diashow und Bildschirmschoner
Steht die Box eine Weile still, kann sie die bisherigen Aufnahmen zeigen. Das ist zugleich die beste Werbung für sich selbst: Wer die Bilder der anderen sieht, stellt sich an.
Ein Video (MP4 oder WebM) läuft stumm in einer Endlosschleife. Bei abweichendem Seitenverhältnis lässt sich wählen, ob es den Bildschirm füllt und dabei beschnitten wird oder mit schwarzen Balken erscheint.
Sinnvoll für Sponsorenclips, Trauungsfilme oder Werbung des Betreibers — überall dort, wo die Bilder der Gäste nicht öffentlich laufen sollen.
Für einen zweiten Monitor wird die Adresse http://localhost:8000/slideshow in einem eigenen Browser- oder Kiosk-Fenster auf diesem Bildschirm geöffnet. Dort läuft die Diashow dauerhaft, unabhängig davon, was die Gäste an der Box gerade tun.
Pay-per-Use
Ist Pay-per-Use aktiv, erscheint vor dem Start ein Zahlungsbildschirm. Gedacht ist das für öffentliche Aufstellungen — Messen, Kirmes, Bars — wo nicht der Veranstalter, sondern der Gast zahlt.
Die Zugangsdaten des Zahlungsanbieters gehören zum Gerät und stehen unter Zugänge und Konten. Hier steht, ob und wie viel kassiert wird.
Direkt — die Zahlungsseite öffnet sich auf der Fotobox.
QR — der Gast scannt mit dem eigenen Smartphone und bezahlt dort.
Für die QR-Zahlung empfiehlt sich eine Rücksprung-URL, damit der Gast nach der Zahlung nicht auf der lokalen Adresse der Fotobox landet, die sein Handy nicht erreicht.
Dazu einstellbar: ein Timeout in Sekunden und ob nach einem Fehlschlag ein neuer Versuch erlaubt ist.
Was angezeigt wird, wenn das jeweilige Limit erreicht ist
Die Texte sind die eigentliche Arbeit an dieser Stelle: "Limit erreicht" verärgert, "Das Fotopaket ist aufgebraucht — bitte beim Veranstalter melden" erklärt.
Legt fest, wann die Fotobox überhaupt bedienbar ist. Außerhalb der Zeit liegt ein Bildschirm darüber, dessen Überschrift und Nachricht frei formulierbar sind.
Kombination
Wirkung
Nur Freigabezeit gesetzt
Ab dieser Uhrzeit dauerhaft verfügbar
Nur Sperrzeit gesetzt
Verfügbar bis zu dieser Uhrzeit
Beide gesetzt
Verfügbar im Fenster dazwischen
Die Betriebszeit ist etwas anderes als der Zeitraum des Events: Der Zeitraum entscheidet, welches Event automatisch geladen wird; die Betriebszeit entscheidet, ob die geladene Box gerade bedienbar ist.
Buzzer, Licht und Relais
Alles in diesem Kapitel gehört zum Gerät: Es hängt an dieser Fotobox und bleibt beim Event-Wechsel unverändert.
Ein Buzzer ist für Gäste die natürlichere Bedienung als ein Bildschirm — draufhauen kann jeder. Technisch meldet sich ein kabelgebundener Buzzer wie eine Tastatur oder Maus.
Einstellung
Bedeutung
Buzzer-Steuerung aktivieren
Der Grundschalter
Belegte Taste
Über "Taste erfassen" und anschließendes Drücken des Buzzers. Die linke Maustaste lässt sich nicht belegen, weil sie die normale Bedienung ist
Verhalten beim Auslösen
Sofort auslösen oder "Countdown starten" — Letzteres gibt den Gästen noch Zeit für die Pose
Entprellzeit
Sperrt weitere Auslösungen, damit mehrfaches Draufhauen nur ein Bild erzeugt
Automatischer Start nach
0 ist aus, sonst startet der Countdown nach dieser Zeit von selbst
Zuordnung bei mehreren Buzzern
"Abwechselnd pro Bild" gibt jedem Buzzer reihum ein Bild; der Hinweistext nennt dann den fälligen Buzzer
Getrennt wird nach Taste, nicht nach Gerät: Zwei Buzzer sind zwei Tasten, auch wenn sie an demselben USB-Empfänger hängen.
Ein Funk-Buzzer kommt ohne Kabel aus und wird an seiner Bluetooth-Adresse erkannt. Die steckt fest im Gerät, ist weltweit eindeutig und überlebt jedes Aufspielen neuer Firmware.
Einrichten: "Buzzer suchen" starten und währenddessen den Buzzer drücken, der zugeordnet werden soll — er erscheint dann als "gerade gedrückt". Eingetragene Funk-Buzzer tauchen anschließend im Abschnitt "Buzzer / Tastensteuerung" auf, wo eingestellt wird, was sie auslösen.
Einstellung
Bedeutung
Bei schwacher Batterie warnen
Die Warnung bleibt stehen, bis sie bestätigt wird
Bei Verbindungsverlust warnen
Kurze Aussetzer werden übergangen; die Meldung nennt die wahrscheinliche Ursache
Wartezeit vor der Verlustmeldung
So lange wird erst neu verbunden, bevor der Verlust gemeldet wird
Hinweis beim Einschlafen
Erklärt dem nächsten Gast, warum der Buzzer zunächst nicht reagiert
Entprellzeit und Wartezeit nach dem Aufwecken
Verhindern, dass ein Weckdruck als zweite Aufnahme zählt
Steuert die angeschlossene LED-Beleuchtung: Dauerlicht während des Betriebs und ein Auslöselicht im Moment der Aufnahme. Das Auslöselicht wird beim Kamerabereich freigegeben ("LightControl Auslöselicht aktivieren", nur für Fotos).
Schaltet angeschlossene Geräte über ein USB-Relais — etwa eine Ringleuchte, einen Blitz oder eine Steckdose, die zusammen mit der Fotobox angehen soll.
Zugänge und Konten
Hier stehen die Zugangsdaten. Sie gehören zum Gerät und gelten für alle Events. Was eine Veranstaltung damit tut, steht beim Event: unter Cloud und E-Mail beziehungsweise Pay-per-Use.
Diese Trennung hat einen handfesten Grund: Ein weitergegebenes Event-Paket enthält niemals Zugangsdaten. Wer ein Event als Vorlage verschickt, verschickt nicht sein Dropbox-Konto mit.
Unterstützt werden Dropbox, Google Drive und der RAWCaptureBooth Selfhosted-Server.
Die Anmeldung läuft über den Browser: Ein Assistent öffnet die Freigabeseite des Anbieters, dort wird der Zugriff bestätigt und der Code zurück in die Fotobox übernommen.
Zusätzlich lässt sich ein Basisordner festlegen. Darunter legt jedes Event seinen eigenen Ordner an, benannt nach seiner Kennung.
Der Postausgang, über den die Box verschickt: Host, Port, Benutzername, Passwort und Verschlüsselung (STARTTLS oder SSL/TLS). Ein Zugang für alle Events.
Schlüssel und Zugänge für Stripe oder Adyen — ein Anbieterkonto für alle Events. Ein leeres Feld für den geheimen Schlüssel behält den bereits hinterlegten Schlüssel.
Betrag, Auslöser und Ablauf der Zahlung stehen beim Event.
Outbox
Die Outbox ist die Warteschlange des Geräts. Was gerade nicht raus kann — weil kein Netz da ist, der Server nicht antwortet oder der Mailversand scheitert — landet hier und wird später automatisch nachgeholt.
Sie gehört bewusst zum Gerät und nicht zum Event: Die einzelnen Aufträge wissen, zu welchem Event sie gehören, und überdauern einen Event-Wechsel. Ein Upload von gestern geht also auch dann noch raus, wenn längst die nächste Feier geladen ist.
Ist der Schalter an, wird jede Änderung sofort übernommen und die Speichern-Knöpfe verschwinden; das gilt auch für den Layout-Editor.
Nicht betroffen sind Knöpfe, die etwas auslösen statt zu speichern — Testdruck, Werksreset, Cloud-Upload nachholen und Ähnliches. Die brauchen weiterhin einen bewussten Klick.
Es wird ein Unterbereich gezeigt; gewechselt wird über Seitenleiste oder Suche
Alle untereinander
Die frühere Darstellung: alle Unterbereiche eines Menüpunkts untereinander
Dazu: welcher Bereich beim Öffnen erscheint, ob Akkordeons auf- oder zugeklappt starten und ob die Knöpfe für Bildschirmtastatur und Layout-Editor sichtbar sind.
Nach diesen Zeiten bricht die Software einen Schritt ab, der nicht antwortet, und zeigt eine Fehlermeldung. Sie sind eine Notbremse gegen Hängenbleiben, keine Wartezeit für Gäste.
Anzufassen sind sie nur, wenn im Betrieb Schritte abbrechen, die eigentlich funktionieren: eine langsame Kamera, ein schwacher Rechner oder eine dünne Mobilfunkverbindung brauchen länger als die Vorgabe. Zu knapp gesetzt verwirft die Box laufende Aufnahmen und Übertragungen ohne Not.
Die Werte hängen an Kamera, Rechner und Netz und gelten deshalb für alle Events.
Schaltet die Box bewusst in den Offline-Betrieb. Der Bereich listet auf, was dann nicht angeboten wird — Cloud-Upload, Mailversand, QR-Codes zum Web-Fotoalbum.
Zeigt Lizenztyp, Restlaufzeit, Ausstellungsdatum und den Zeitpunkt der letzten Synchronisierung. Hier wird ein Schlüssel aktiviert und, vor einem Gerätewechsel, wieder freigegeben.
Eine Sicherung umfasst das ganze Gerät — sämtliche Events, Einstellungen und Konten. Sie ist die Rückfallebene für Gerätewechsel und Ausfall.
Für die Weitergabe eines einzelnen Events an Kunden oder eine zweite Box ist dagegen das Event-Paket der richtige Weg, siehe Events verwalten — es enthält keine Zugangsdaten.
Texte verwenden installierte Schriften. Fehlt eine, meldet der Editor das ausdrücklich — sonst würde das gedruckte Bild anders aussehen als die Vorschau.
Schriften gehören zum Event und werden mit einem Preset oder einem Event-Paket weitergegeben.
Layout exportieren schreibt eine ZIP-Datei mit dem Layout und seinen Grafiken.
Layout importieren liest sie wieder ein — auch auf einer anderen Box.
Zusätzlich lassen sich Vorlagen im dslrBooth- und LumaBooth-Format direkt importieren, wie sie etwa bei Vorlagenanbietern erhältlich sind.
Web-Fotoalbum
Das Web-Fotoalbum ist die Galerie im Internet: Gäste scannen den QR-Code auf dem Startbildschirm und blättern die Bilder der Veranstaltung auf dem eigenen Handy durch.
Welches Upload-Ziel unter "Cloud & Mail" eingestellt ist, entscheidet, was der Gast nach dem Scannen sieht. Bilder bekommt er in allen drei Fällen.
Upload-Ziel
Was Gäste sehen
Zugang
RAWCaptureBooth Selfhosted-Server
Eine eigene Album-Seite mit allen Bildern der Veranstaltung
Zugangscode des Events, er steckt im Link
Dropbox
Den freigegebenen Event-Ordner in der Dropbox-Ansicht, mit Vorschau und Download
Wer den Link hat, kommt hinein; kein Konto nötig
Google Drive
Den freigegebenen Event-Ordner in der Drive-Ansicht
Wer den Link hat, kommt hinein; kein Konto nötig
Den Freigabelink legt die Software selbst an: Beim ersten Bedarf wird der Ordner der Veranstaltung freigegeben und der QR-Code auf genau diesen Ordner gesetzt — nicht auf den übergeordneten Ordner, sonst wären alle Events zu sehen.
Der QR-Code auf dem Startbildschirm wird unter "QR-Codes" eingestellt, siehe QR-Codes. Im Regelfall wird die Adresse automatisch aus dem aktiven Upload-Ziel ermittelt; bei einer eigenen Domain lässt sie sich manuell aus Basis-URL und Parameter zusammensetzen.
Bilder ansehen und herunterladen — bei Dropbox und Google Drive in der Ansicht des Anbieters, beim Selfhosted-Server auf der Album-Seite. Was darüber hinaus möglich ist, etwa ein Zugang für den Veranstalter zur Verwaltung des Albums, hängt von der Fassung des Selfhosted-Servers ab und steht in dessen Dokumentation.
Der Cloud-Upload ist aus, oder alle Aufträge stehen noch in der Outbox
QR-Code führt ins Leere
Zugangscode oder Kennung nach dem Verteilen geändert, oder das Upload-Ziel wurde gewechselt
Album zeigt fremde Bilder
Zwei Events verwenden denselben Zugangscode beziehungsweise dieselbe Kennung — jedes Event braucht eigene
Nur ältere Bilder sichtbar
Kein Netz während der Feier; die Nachzügler kommen, sobald die Outbox abgearbeitet ist
Bei Dropbox kein Link
Das Dropbox-Konto ist nicht bestätigt — ohne Bestätigung erlaubt Dropbox keine Freigaben
Sprach-Editor
Der Sprach-Editor ändert die Texte der Oberfläche, ohne dass eine neue Programmversion nötig wäre. Gedacht ist er für zwei Fälle: eine Formulierung soll anders klingen, oder eine Übersetzung fehlt beziehungsweise passt nicht.
Die technische Kennung des Textes — sie bleibt unverändert
Referenz
Der Text in der Referenzsprache, als Vorlage
Übersetzung
Der Text in der bearbeiteten Sprache
Oben stehen die Auswahl der Sprache, ein Filter über Kennung und Text sowie der Schalter "Nur fehlende anzeigen". Eine Statuszeile nennt die Gesamtzahl der Einträge und wie viele davon ohne Übersetzung sind.
"Referenz übernehmen" kopiert den Text aus der Referenzspalte — nützlich als Ausgangspunkt. "Zurücksetzen" stellt den ausgelieferten Text wieder her.
Aufnahmen gesichert — zum Beispiel über den Export des Events samt Aufnahmen
Wenn ein Web-Fotoalbum läuft: dem Kunden Link und Zugangscode geben
Kamera und Drucker abstöpseln, Box abbauen
Event archivieren, sobald der Kunde alles hat
Kurzanleitung für den Veranstalter
Diese Seite ist zum Ausdrucken gedacht und richtet sich an den Veranstalter, also den Kunden, der die Fotobox für einen Abend bekommt. Vor dem Ausdrucken die Angaben in eckigen Klammern ersetzen.
Die Bilder werden [auch online gespeichert / nicht online gespeichert]. Die Online-Galerie ist bis [Datum] erreichbar.
Enthalten sind [Anzahl] Ausdrucke. Danach [ist Schluss / geht es gegen Aufpreis weiter].
Aufgebaut wurde von [Name], Abbau ist ab [Uhrzeit] geplant.
Fragen am Abend: [Telefonnummer]
Schnelleinstellungen für den Veranstalter
Das Schnelleinstellungs-Menü ist nicht für den Betreiber gedacht, sondern für den Veranstalter — also den Kunden, der die Box für einen Abend hat. Es gibt ihm einen mit PIN geschützten Bereich, in dem er auf einen ausgefallenen Drucker, ein totes WLAN oder eine zu lange Schlange reagieren kann, ohne dass der Betreiber anreisen muss.
Eingerichtet wird es im Admin-Bereich unter "Schnelleinstellungen"; es gehört zum Event, ist also je Veranstaltung anders einstellbar. Bei einer Firmenfeier oft gar nichts, bei einer Hochzeit mit Ansprechpartner durchaus etwas.
PIN vergeben (4 bis 12 Ziffern). Mit ihr öffnet der Veranstalter das Menü. "PIN entfernen" gibt das Menü ohne PIN frei.
Zugang festlegen: über den sichtbaren Pfeil-Knopf, über eine unsichtbare Ecke rechts unten am Bildschirm oder über beides. Zusätzlich lässt sich eine Druckdauer einstellen — die Fläche muss dann einige Sekunden gehalten werden, damit ein Gast sie nicht zufällig trifft.
Berechtigungen anhaken: Jeder einzelne Schalter wird freigegeben oder gesperrt. Was nicht angehakt ist, taucht im Menü gar nicht erst auf.
Optional lässt sich das Menü zusätzlich mit der Admin-PIN öffnen.
Jeder Schalter wird einzeln freigegeben; was nicht angehakt ist, taucht im Menü gar nicht erst auf.
Album-Seite des Selfhosted-Servers oder freigegebener Cloud-Ordner, per QR-Code erreichbar
Wenn freigegeben
Einzelbild-QR
Ein einzelnes Bild, per QR-Code
Wenn freigegeben
Live-Ordner-Export
Ordner auf diesem Rechner, etwa ein USB-Stick
Laufend während der Feier
Jeder dieser Wege lässt sich je Event einzeln abschalten. Was aussteht, weil gerade kein Netz da ist, sammelt die Outbox und schickt es nach, sobald die Verbindung zurück ist.
"Datenverarbeitung" > "Privacy-by-Default" löscht die Sitzungsdaten unmittelbar nach jeder Session. Beim Einschalten fragt die Software, ob E-Mail, Cloud-Upload, Galerie, QR-Codes und der Live-Ordner-Export gleich mit abgeschaltet werden sollen.
Sinnvoll ist die Einstellung dort, wo nichts zurückbleiben soll: Betriebsfeiern mit strengen Vorgaben, Veranstaltungen in Behörden, Messeauftritte mit Datenschutzauflagen.
"Datenverarbeitung" > "Event-Aufnahmen exportieren" schreibt die Bilder des geladenen Events in einen Zielordner. Ausgewählt wird, was mitkommen soll:
Bilder mit Layout
Unbearbeitete Einzelaufnahmen
Bearbeitete Einzelaufnahmen
Animationen (GIF und Boomerang)
Im Zielordner entstehen die Unterordner "Layout-Bilder", "Roh-Bilder", "Bearbeitete Bilder" und "Animationen". Aufnahmen anderer Events bleiben unberührt.
Soll das ganze Event mitsamt Einstellungen weitergegeben oder gesichert werden, ist der Export als Event-Paket der bessere Weg, siehe Events verwalten.
"Datenverarbeitung" > "Event-Aufnahmen löschen" entfernt alle Sessions, Ausgaben und Einzelaufnahmen des geladenen Events dauerhaft. Andere Events bleiben unberührt.
Alternativ lässt sich beim Löschen eines ganzen Events entscheiden, ob die Aufnahmen mitgehen.
Ich habe ein anderes Event geladen — sind meine Bilder weg? Nein. Aufnahmen liegen im Ordner ihres Events und erscheinen wieder, sobald es geladen wird.
Warum sieht die Box nach dem Event-Wechsel anders aus? Weil Layouts, Grafiken, Farben und Freigaben zum Event gehören. Kamera und Drucker bleiben, wie sie sind.
Kann ich ein laufendes Event nachträglich ändern? Ja. Im Event-Assistenten "Geladenes Event neu einrichten" wählen — Zähler und Aufnahmen bleiben dabei unberührt.
Wie bekomme ich dieselbe Einrichtung auf eine zweite Box? Über ein Event-Paket (mit Zugangscode, für dieselbe Veranstaltung) oder über ein Preset (ohne Zugangscode, als Vorlage).
Warum wurde mein geplantes Event nicht automatisch geladen? Weil es nur ein Datum hat, keinen Zeitraum. Automatisch geladen werden nur Events mit ausdrücklich gesetztem Zeitraum.
Die Kamera wird nicht erkannt. Kamera einschalten, andere Programme schließen, die auf sie zugreifen, dann "Erkennung aktualisieren". Bei Canon ist nach dem Aktivieren des Treibers ein Neustart nötig.
Warum ist das Livebild fast schwarz, das Foto aber richtig belichtet? Weil die Kamera für Blitzaufnahmen eingestellt ist. Abhilfe: "Livebild über die Kamera aufhellen".
Warum lassen sich Blende und ISO nicht ändern? Weil die Kamera nicht im manuellen Modus (M) steht. In den Automatikmodi sind die Werte gesperrt.
Wie bekomme ich Fotostreifen und 6 × 4 gleichzeitig? Denselben Drucker in Windows zweimal anlegen — einmal ohne Schnitt als Hauptdrucker, einmal mit 2″-Schnitt als Fotostreifen-Drucker.
Der Ausdruck sitzt nicht mittig. Erst das Papierformat im Druckertreiber prüfen, dann die Korrektur je Drucker einstellen. Die Offsets beim Event erst danach.
Der QR-Code führt ins Leere. Meist wurden Zugangscode oder Kennung des Events nach dem Verteilen geändert, oder das Upload-Ziel wurde gewechselt. Bei Dropbox kann auch ein unbestätigtes Konto die Ursache sein — ohne Bestätigung erlaubt Dropbox keine Freigabelinks.
Bekommen Gäste auch bei Dropbox oder Google Drive alle Bilder? Ja. Der QR-Code führt dort auf den freigegebenen Ordner der Veranstaltung, mit Vorschau und Download. Der Unterschied zum Selfhosted-Server ist die Oberfläche: Dort gibt es eine eigene Album-Seite mit Zugangscode statt der Ansicht des Cloud-Anbieters.
Nichts wird hochgeladen. Meist fehlt schlicht das Netz. Die Aufträge stehen dann in der Outbox und gehen später automatisch raus.
Wie stelle ich sicher, dass nichts auf der Box zurückbleibt? Privacy-by-default aktivieren und dabei den Live-Ordner-Export mit abschalten — er legt sonst dauerhafte Kopien im Zielordner ab.
Können Gäste die Bilder anderer sehen? An der Box ja, sobald die Galerie aktiv ist. Wo das nicht gewünscht ist: Galerie abschalten und nur den Einzelbild-QR anbieten.
Der Bildschirm wird während der Feier dunkel. Windows-Energieoptionen. Der Punkt "Windows für den Fotobox-Betrieb vorbereiten" in der Einrichtungsliste erledigt das.
Ein Wisch vom Bildschirmrand öffnet Windows. Rand-Wischgesten abschalten, ebenfalls über diesen Punkt.
Die Box kehrt nicht zum Startbildschirm zurück, sondern zeigt die Diashow. Dann ist der Bildschirmschoner schneller eingestellt als die Rückkehr zum Startbildschirm. Beide Zeiten aufeinander abstimmen.
Darf ich am Veranstaltungstag aktualisieren? Besser nicht. Ein Update kann Einstellungen umbauen oder einen Neustart verlangen.
Was passiert bei einem Stromausfall? Die Box startet neu und lädt das Event, dessen Zeitraum gerade läuft. Ohne Zeitraum läuft das zuletzt geladene Event weiter.
Kann ich die Lizenz auf ein anderes Gerät umziehen? Ja — vorher unter "Lizenzverwaltung" freigeben. Bei einem defekten Gerät lässt sich der Arbeitsplatz über die Lizenzverwaltung am Server freigeben.
Läuft die Box ohne Internet? Ja. Aufnahme, Layout, Druck und Galerie brauchen kein Netz. Nur Versand, Upload und die Lizenzprüfung holen später nach.
Glossar
Begriff
Bedeutung
Event
Eine Veranstaltung mit eigenen Einstellungen, Layouts, Grafiken und Aufnahmen. Geladen ist immer genau eines
Event-Paket
Eine Datei mit einem ganzen Event — Einstellungen, Layouts, Zugangscode, auf Wunsch mit Aufnahmen. Zum Sichern und Umziehen
Preset
Vorlage aus Einstellungen, Layouts, Schriften und Grafiken, ohne Aufnahmen und ohne Zugangscode
Kennung
Der aus dem Event-Namen abgeleitete Ordnername in der Cloud
Zugangscode
Womit das Web-Fotoalbum geöffnet wird; steckt in QR-Codes und Links
Session
Ein Durchlauf: vom Start über die Aufnahmen bis zum fertigen Bild
Layout
Die Gestaltung des fertigen Bildes: Bildplätze, Rahmen, Texte, Grafiken
Platzhalter
Ein Bildplatz im Layout. Ihre Anzahl bestimmt die Zahl der Aufnahmen je Session
Aufnahmemodus
Foto, GIF oder Boomerang
Boomerang
Kurze Animation, die vor- und zurückläuft
Filter
Bildlook, der nach der Aufnahme gewählt werden kann, etwa Schwarz-Weiß
Bild dekorieren
Bemalen und Bekleben des fertigen Bildes durch die Gäste
Digitaler Hintergrund
Austausch des Hintergrunds per Greenscreen oder KI
Chroma-Key
Freistellung anhand der Farbe eines Greenscreen-Tuchs
Livebild
Das laufende Kamerabild auf dem Bildschirm
Countdown
Die Zählung vor dem Auslösen
Buzzer
Auslösetaste; kabelgebunden als Tastatureingabe oder als Funk-Buzzer über Bluetooth
Galerie
Die Bildübersicht an der Fotobox selbst
Web-Fotoalbum
Die Online-Galerie der Veranstaltung, erreichbar per QR-Code
Einzelbild-QR
QR-Code für genau ein Bild, statt für die ganze Galerie
Outbox
Warteschlange für Uploads und Mails, die noch nicht raus konnten
Live-Ordner-Export
Laufende Ablage der fertigen Bilder in einem Ordner, etwa auf einem USB-Stick
Privacy-by-default
Sitzungsdaten werden unmittelbar nach der Session gelöscht
Schnelleinstellungen
Mit PIN geschütztes Menü für den Veranstalter während der Feier
Betriebszeiten
Zeitfenster, in dem die Box überhaupt bedienbar ist
Zeitraum
Zeitspanne eines Events; entscheidet, wann es automatisch geladen wird
Nutzungslimit
Höchstzahl an Sessions oder Drucken je Event
Pay-per-Use
Bezahlung durch den Gast vor der Session oder vor dem Druck
Drucker-Pool
Mehrere Drucker teilen sich die Aufträge
Fotostreifen
Schmales Druckformat, beim Drucker über den 2″-Schnitt erzeugt
Kiosk-Betrieb
Vollbild ohne Windows-Bedienelemente
Fernverwaltung
Zustandsmeldung an einen Webserver samt Befehlen von dort
Selfhosted-Server
Eigener Webserver für Upload und Web-Fotoalbum
Einrichtungsliste
Die Liste im Admin-Bereich, die durch die erste Einrichtung führt
Kundenformular
HTML-Datei, mit der Kunden ihre Wünsche eintragen; wird eingelesen