DSLR und DSLM über USB
Der klassische Fotobox-Aufbau: Kamera per USB am Windows-Rechner, Livebild auf dem Touchscreen, Auslösen über Buzzer oder Bildschirm, Bildübertragung direkt in die Session.
RAWCaptureBooth steuert Spiegelreflex- und spiegellose Kameras sowie Webcams direkt an. Diese Seite zeigt, welche Modelle nach aktuellem Stand unterstützt werden, worauf beim Anschluss zu achten ist und welche Kamera-Eigenschaften im Fotobox-Dauerbetrieb wirklich zählen.
Die Kameras werden direkt von RAWCaptureBooth angesteuert – ohne Zusatzsoftware.
Der klassische Fotobox-Aufbau: Kamera per USB am Windows-Rechner, Livebild auf dem Touchscreen, Auslösen über Buzzer oder Bildschirm, Bildübertragung direkt in die Session.
Moderne Sony-Modelle werden ohne Zusatzsoftware angesteuert. Die Kamera muss dazu im USB-Modus „PC-Fernbedienung“ stehen; optional lässt sich in der 64-Bit-Version das Sony Camera Remote SDK zuschalten.
Für einfache Aufbauten, Testinstallationen oder mobile Setups reicht eine Webcam. Der komplette Session-Ablauf mit Layouts, Druck und Teilen bleibt identisch.
Kameras, die JPEG+RAW speichern, liefern das JPEG für den Gast und behalten die RAW-Datei für spätere Nachbearbeitung, Reklamationen oder hochwertige Kundengalerien.
Die folgenden Modelle sollten nach aktuellem Stand unterstützt werden. Da nicht jede Kamera als Testgerät vorliegt, sind Rückmeldungen willkommen aus der Praxis – sowohl bei Erfolg als auch bei Problemen.
Hinweis: Für die EOS 40D vermerkt der Kameratreiber Einschränkungen – hier sind Rückmeldungen aus der Praxis besonders willkommen.
Hinweis: Die Nikon-D3000-Reihe wird nicht empfohlen, da diese Kameras keine zuverlässige Liveview-Funktion und Bildübertragung ermöglichen.
Nikon-Modelle ohne Liveview beziehungsweise ohne Live-Vorschaubild:
Die Kamera muss am Gehäuse im USB-Modus „PC-Fernbedienung“ (PC Remote) stehen, sonst meldet sie sich nur als Massenspeicher und lässt sich nicht steuern.
Alle aufgeführten Modelle lassen sich über USB ansteuern – mit Autofokus, Auslösen und Belichtungseinstellungen, bis auf die folgenden auch mit Live-Bild.
Sony-Modelle ohne Live-Bild über USB – eine Grenze dieser Kameras, nicht der Software. Auslösen und Bildübertragung funktionieren ab Version 3.37.0, die Vorschau für die Gäste bleibt aber leer:
In der 64-Bit-Version kann zusätzlich das offizielle Sony Camera Remote SDK zugeschaltet werden: flüssigeres Live-Bild und verlässlichere Belichtungswerte direkt von Sony.
Entscheidend ist weniger die Megapixelzahl als die Frage, ob eine Kamera dauerhaft ferngesteuert werden kann. Drei Eigenschaften sind dafür besonders wichtig:
Kommt es beim Auslösen älterer Modelle zu Verzögerungen, hilft die Option, vor der Aufnahme zusätzlich zu fokussieren. Bei dunklen Räumen sorgt die Livebild-Belichtungsanhebung für ein sichtbares Vorschaubild, ohne die eigentliche Aufnahme zu verändern.
Zuerst prüfen, ob der PC die Kamera überhaupt sieht (Geräte-Manager). Danach USB-Kabel und Anschluss wechseln, die Kamera einschalten, bevor die Software startet, und bei Sony den USB-Modus auf „PC-Fernbedienung“ stellen.
In den Kamera-Einstellungen die zusätzliche Fokussierung vor der Aufnahme aktivieren. Besonders ältere Modelle verweigern das Auslösen, solange kein Fokus bestätigt wurde.
Die Kamera auf JPEG oder JPEG+RAW stellen. Für die Session wird immer ein JPEG-Bild benötigt; im reinen RAW-Modus kann die Software das Bild nicht weiterverarbeiten.
Häufig ja. Viele Modelle derselben Baureihe verhalten sich identisch. Die Testversion zeigt schnell, ob Livebild und Auslösen laufen.